FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 32,00 € | 608,22 € |
| 3 | 64,02 € | 576,20 € |
Das Zylinderrollenlager NU226 -E-XL-MPAX-C3 von FAG ist ein einreihiges Loslager mit den Maßen 130x230x40 mm und erhöhter radialer Lagerluft C3.
Das Zylinderrollenlager NU226 -E-XL-MPAX-C3 von FAG nimmt als radial belastbares Wälzlager hohe Kräfte im industriellen Einsatz auf. Konstruiert als einreihiges Lager, überträgt die Linienberührung der Zylinderrollen hohe Radiallasten. Durch die standardisierten Hauptabmessungen mit 130 mm Bohrung, 230 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite integriert sich die Ausführung in robuste Industrieanwendungen. Das Lager findet seinen Platz vor allem dort, wo starre Wellenführungen und hohe Radialkräfte aufeinandertreffen.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager dient vorrangig der Aufnahme hoher Radialkräfte in anspruchsvollen Industrieanwendungen des Maschinenbaus. Typische Einsatzfelder liegen in schweren Lagerungsanordnungen mit hoher radialer Belastung. Da zylindrische Rollen eine Linienberührung auf den Laufbahnen aufweisen, bleibt das Bauteil unter starker radialer Last formstabil. Reine Radialkräfte werden sicher übertragen, während Axialkräfte bauartbedingt nicht aufgenommen werden.
Die Bauform NU kennzeichnet ein reines Loslager, bei dem der Innenring keine Borde besitzt und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch gleicht die Einheit betriebsbedingte Längenänderungen der rotierenden Welle durch thermische Ausdehnung zwangfrei axial aus. Die Einstufung in die Lagerluftklasse C3 bedeutet ein größeres radiales Spiel gegenüber der Normalausführung. Dies trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Lagerluft reduzieren.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Baubreite von 40 mm. Diese standardisierten Maße definieren den Bauraum in Gehäusen und auf Wellen. Prüfen Sie vor der Montage die Anschlussmaße der Lagerstelle sorgfältig, um einen passgenauen Sitz der Komponenten zu ermöglichen.
Bei der Bauart NU verfügt der Außenring über zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen, was den Einbau erleichtert. Im Betrieb fungiert das Lager als reines Loslager, das Längenausdehnungen der rotierenden Welle zwanglos innerhalb des Rollensatzes ausgleicht.
Die Lagerluft C3 bezeichnet ein größeres internes Radialspiel vor dem Einbau als bei der Standardausführung. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn durch Passungen eine Verengung der Ringe zu erwarten ist oder im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen. Das zusätzliche Spiel beugt thermischen Verspannungen und vorzeitigem Verschleiß der Rollen vor.
Nein, die Bauform NU kann bauartbedingt keine axialen Kräfte übertragen. Die zylindrischen Rollen laufen auf dem bordlosen Innenring frei in Längsrichtung ab. Zur Aufnahme von Führungskräften in axialer Richtung benötigt die Lagerungsanordnung daher ein separates Festlager oder entsprechende Gegenführungen auf der Welle.
Die getrennte Bauweise ermöglicht eine separate Montage von Innen- und Außenring. Sie können den Innenring eigenständig auf die Welle aufpressen und den Außenring samt Rollensatz separat in das Gehäuse einsetzen. Beim Zusammenführen der Baugruppen schieben sich die Komponenten zusammen, was Wartung, Montage und Demontage der Wellenlagerung vereinfacht.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben erfordert dieses Lager ein geeignetes Schmiermittel über das Maschinengehäuse. Je nach Betriebsbedingungen und Drehzahlen der Anlage kommt eine Fett- oder Ölschmierung zum Einsatz. Externe Dichtungen an der Gehäusekonstruktion sind erforderlich, um das Schmiermittel im Lager zu halten und Schmutzeintrag zu verhindern.
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