FAG
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Das Zylinderrollenlager RNU205 -E-XL-TVP2 von FAG bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompakten Hauptabmessungen von 31,5 x 52 x 15 mm.
Das Zylinderrollenlager RNU205 -E-XL-TVP2 von FAG Wälzlager ist für Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften konstruiert. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn nimmt diese Bauform größere Kräfte auf als ein punktberührendes Kugellager gleicher Baugröße. Mit einem Außendurchmesser von 52 mm, einer Bohrung von 31,5 mm und einer Breite von 15 mm fügt sich das Lager passgenau in bestehende Konstruktionen ein. Für Instandhaltung und Neukonstruktion bietet diese Komponente eine verlässliche Lösung bei radialer Dauerbeanspruchung.
Der Einsatz des Zylinderrollenlagers RNU205 -E-XL-TVP2 empfiehlt sich vor allem dort, wo hohe radiale Kräfte aufzunehmen sind. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebekonstruktionen. Durch seine hohe radiale Steifigkeit ermöglicht das Bauteil eine exakte Führung rotierender Wellen. Konstruktiv bietet die zylindrische Rollenform bei beengten radialen Einbauverhältnissen eine hohe Tragfähigkeit auf engem Bauraum.
Die Ausführung mit einem glatten Außenring ohne Nut oder Schmierbohrung beeinflusst die Schmierstoffzufuhr im Gehäuse. Da keine Zufuhr über den Ringmantel erfolgt, erfolgt das Einbringen von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig in den Lagerraum. Bei Konstruktion und Wartung ist sicherzustellen, dass der Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper gelangt. Zudem erfordert der geschlossene Außenring eine axiale Fixierung im Lagergehäuse, da eine Ringnut für Sicherungsringe bei dieser Variante nicht vorhanden ist.
Mit einer Bohrung von 31,5 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 15 mm besitzt das Lager kompakte Hauptabmessungen. Diese Werte ermöglichen den passgenauen Einbau in abgestimmte Gehäusebohrungen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit der Anschlusskonstruktion.
Während Rillenkugellager über Punktkontakt abrollen, weisen Zylinderrollenlager einen Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen auf. Dadurch nehmen Zylinderrollenlager bauartbedingt hohe Radialkräfte auf und bieten eine hohe Steifigkeit. Sie eignen sich vorrangig für radiale Lasten im industriellen Dauerbetrieb.
Ohne Schmiernut und Schmierbohrung im Außenring erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl über die Stirnseiten des Lagers. Bei der Konstruktion des umgebenden Gehäuses ist zu berücksichtigen, dass Schmierstoff ungehindert in den Innenraum zu den Wälzkörpern gelangen kann.
Die Hauptaufgabe dieser Bauform liegt in der Aufnahme hoher radialer Kräfte. Konstruktionsbedingt stützen die zylindrischen Wälzkörper Querkräfte ab. Für reine oder überwiegende Axiallasten ist diese Konstruktion nicht vorgesehen, sodass in solchen Fällen kombinierte oder separate Axiallager zum Einsatz kommen.
Wichtig sind eine saubere Montageumgebung sowie fluchtende Lagersitze, um Kantenspannungen zu vermeiden. Montagekräfte dürfen keinesfalls über die Wälzkörper übertragen werden. Geeignete mechanische oder thermische Hilfswerkzeuge unterstützen ein spannungsfreies Fügen in das Gehäuse.
Das Lager eignet sich vor allem für Getriebekonstruktionen und Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen hohe Radialkräfte auf begrenztem Raum wirken. Technische Einkäufer und Konstrukteure nutzen diese FAG-Ausführung zur stabilen Lagerung bei vorwiegend radialer Beanspruchung.
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