NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,16 € | 212,01 € |
| 5 | 22,32 € | 200,85 € |
Bei dieser Bauform führt der Außenring die Rollen, während der Innenring beidseitig herausnehmbar bleibt. Diese Eigenschaft erleichtert Montage sowie Ausrichtung. Dank der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) fügt sich das Bauteil in industrielle Standardumgebungen ein. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Bauart für thermisch beanspruchte Wellenlagerungen.
Dieses Loslager gleicht thermisch bedingte Längenänderungen rotierender Wellen im Betrieb aus. Da der bordlose Innenring axiale Verschiebungen relativ zum Außenring zwangfrei aufnimmt, entstehen keine schädlichen Axialspannungen im System. Diese Bauart eignet sich vor allem für Lagerstellen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung, bei denen ausschließlich hohe radiale Kräfte auf die Laufbahn einwirken und axiale Längenausgleiche erforderlich sind.
Die Ausführung mit Lagerluft C4 weist ein größeres radiales Spiel auf als die Standardstufe CN oder die Klasse C3. Dieses vergrößerte Betriebsspiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Die Variante C4 kommt daher gezielt bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen oder starken Einpressdrücken zum Einsatz.
Dieses Zylinderrollenlager besitzt eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 36 mm. Durch diese standardisierten Maße fügt sich das Bauteil genau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf Wellen mit Nenndurchmesser 85 mm ein.
Bei der NU-Bauform ist der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ausgeführt, während der Außenring die Rollen führt. Dadurch verschiebt sich die Welle bei Wärmeausdehnung axial ungehindert gegenüber dem Gehäuse, ohne dass schädliche axiale Zwangskräfte auf die Laufbahnen wirken.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine radiale Lagerluft, die über dem Normalmaß und über der Stufe C3 liegt. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Rollen entgegen, wenn hohe Betriebstemperaturen zu einer ungleichen Ausdehnung von Welle und Gehäuse führen oder enge Passungen das Spiel verringern.
Das Lager ist in der Standardtoleranzklasse P0 gefertigt, die auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für den allgemeinen Maschinenbau und sichert eine berechenbare Passgenauigkeit bei der fachgerechten Montage auf passend bearbeiteten Wellen.
Ja, der Innenring lässt sich bei dieser NU-Bauform vollständig und beidseitig herausziehen. Dadurch montieren Sie Innen- und Außenring separat auf Welle und im Gehäuse. Das erleichtert die Montage in schwer zugänglichen Maschinenräumen und unterstützt eine saubere Ausrichtung der Baugruppen.
Als Zylinderrollenlager ist diese Ausführung auf sehr hohe radiale Kräfte ausgelegt. Wegen des bordlosen Innenrings kann das Lager keine axialen Kräfte übertragen. Zur Aufnahme von Axiallasten müssen Konstrukteure deshalb ein separates Festlager oder axiale Stützelemente in der Lagerung vorsehen.
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