NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 154,34 € | 1.389,03 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2236 -E-MA6-C3 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 180x320x86 mm hohe radiale Tragfähigkeit als zerlegbares Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ2236 -E-MA6-C3 von NKE Steyr ist ein einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm sowie einer Breite von 86 mm nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte auf. Als Stützlager konzipiert, führt die Bauform NJ die Welle in einer axialen Richtung, während der Innenring einseitig herausnehmbar bleibt. Dies erleichtert Montage sowie Wartung bei schweren Maschinenkomponenten.
Konstruktionen mit hohen Radialkräften und einseitiger axialer Führung profitieren von dieser Bauform. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in schweren Getrieben sowie bei Industrieantrieben. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle innerhalb vorgegebener Grenzen aus. Instandhalter schätzen die getrennte Montierbarkeit von Innen- und Außenring, da dies den Einbau in enge Maschinengehäuse vereinfacht.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Standard vergrößerte radiale Lagerluft hin. Dieses Spiel dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle oder Gehäuseteile ohne Klemmen aufzufangen. Zudem kompensiert die C3-Luft radiale Verengungen, die beim Aufpressen mit festen Passungen auf den 180-mm-Wellensitz entstehen. Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 bzw. ABEC 1 gefertigt, was den gängigen Anforderungen für Industrieanwendungen entspricht.
Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 86 mm eignet sich das einreihige Rollenlager für massive Lagerstellen mit hohen Radialkräften. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum an der Welle sowie im Lagergehäuse.
Kennzeichnend für die Bauform NJ sind zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring. Dadurch fungiert die Einheit als Stützlager, das Radiallasten aufnimmt und axiale Kräfte in einer Richtung führt. In die Gegenrichtung besteht ein axialer Verschiebeweg, der temperaturbedingte Längenänderungen der Welle ausgleicht.
Mit der Kennzeichnung C3 verfügt die Ausführung über ein größeres Radialspiel als die Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt Verspannungen zwischen Rollen und Laufbahnen entgegen, wenn betriebsbedingte Temperaturdifferenzen auftreten. Bei festen Passungen auf der Welle trägt die vergrößerte Lagerluft dazu bei, dass nach dem Aufpressen ausreichend Betriebsspiel verbleibt.
Der Innenring lässt sich einseitig separat von Außenring und Rollensatz abziehen. Bauteile können dadurch nacheinander auf Welle und Gehäuse montiert werden, anstatt die Einheit komplett aufzupressen. Dieses Vorgehen schont Lagersitze sowie Wälzkörper, verringert den Montageaufwand und vereinfacht Prüfungen bei Wartungsarbeiten.
Mit der Standardtoleranz P0, entsprechend ABEC 1 oder Normaltoleranz, unterliegt das Lager definierten Grenzabmaßen für Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Diese Ausführung ist für gängige Anforderungen im Maschinenbau ausgelegt und unterstützt einen präzisen Sitz auf der Welle sowie im umgebenden Gehäuse.
Nein, die Bauart NJ nimmt axiale Belastungen konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. In die Gegenrichtung wirkt das Lager als Loslager und gestattet eine axiale Verschiebung des Innenrings gegenüber dem Rollensatz. Für eine beidseitige axiale Festlegung benötigt die Lagerstelle entweder ein zweites, entgegengesetzt montiertes NJ-Lager oder eine passende Anlaufscheibe.
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