NACHI
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Das einreihige Zylinderrollenlager NU313 von NACHI (65x140x33 mm) nimmt hohe radiale Kräfte auf und gleicht axiale Längenänderungen als Loslager aus.
Dieses offene Zylinderrollenlager NU313 verbindet eine kompakte Bauweise mit hoher radialer Belastbarkeit durch linienförmigen Kontakt der zylindrischen Rollen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb. Das Wälzlager weist die genormte Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sowie eine normale Radiallagerluft auf. Da das Modell für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist, eignet es sich für thermisch anspruchsvolle Einsatzbedingungen.
Die Ausführung als reines Loslager nimmt thermisch bedingte Längenänderungen der rotierenden Welle im Betrieb kräftefrei auf. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen bewältigt die Konstruktion hohe radiale Belastungen, während Axialkräfte unberücksichtigt bleiben. Verspannungen im Lagersystem lassen sich durch die axiale Beweglichkeit des Innenrings wirksam vermeiden.
Beim Zylinderrollenlager NU313 besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch lassen sich Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren, was den Einbau vereinfacht. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung und ohne Schmierbohrung im Außenring handelt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr und Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Die Maße betragen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Baubreite. Diese Hauptabmessungen bestimmen den passenden Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse und ermöglichen den direkten Austausch maßgleicher Lagereinheiten.
Bei der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Der Innenring lässt sich dadurch axial in beide Richtungen verschieben und vollständig herausnehmen. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt keine axialen Belastungen auf.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, eignet sich die Ausführung für gewöhnliche Passungsauswahlen und gleichmäßige Betriebstemperaturen. Die Maß- und Rundlaufgenauigkeit entspricht der Standardtoleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleiben die Formstabilität der Ringe und die Festigkeit des Stahlblechkäfigs erhalten. Die tatsächlich erreichbare Grenze im Betrieb hängt maßgeblich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierstoffs ab.
Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung besitzt und das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Schmierölkreisläufe oder manuell eingebrachte Wälzlagerfette, die durch externe Wellendichtungen vor Verschmutzung geschützt werden sollten.
Der Stahlblechkäfig hält die einreihig angeordneten Zylinderrollen auf konstantem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, beansprucht wenig Raum im Lagerinneren und dient einer geordneten Rollenführung bis 150 Grad Betriebstemperatur.
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