KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,55 € | 67,33 € |
| 30 | 7,09 € | 63,79 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager NU310 von JTEKT-KOYO mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite für reine Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager NU310 nimmt als Radial-Wälzlager vorrangig hohe Radialkräfte auf. In der Ausführung NU verfügt der Außenring über zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Ringe erleichtert und eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse ermöglicht.
Dieses Wälzlager fungiert konstruktiv als Loslager. Durch den beidseitig verschiebbaren Innenring gleicht die Lagerung thermisch bedingte Längenänderungen von Wellen zwangfrei aus. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau an Lagerstellen, an denen hohe Radiallasten auftreten und Axialkräfte separat durch ein Festlager abgestützt werden. Da der Außenring ohne Nut oder Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich in den Rollensatz.
Die Bauform NU trennt Außen- und Innenring vollständig, wodurch sich beide Lagerringe nacheinander auf Welle und Gehäuse montieren lassen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Zylinderrollen gleichmäßig und hält sie auf konstantem Abstand. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht die Ausführung standardisierten Industrieanforderungen für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, übernimmt das Gehäuse der Anschlusskonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz sowie die Schmiermittelhaltung.
Mit 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite passt das Lager in standardisierte Gehäuse- und Wellensitze. Diese Maße definieren den radialen und axialen Bauraum in der Konstruktion.
Der Außenring verfügt über zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos bleibt. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, sodass das Lager als Loslager axiale Längenänderungen der Welle ausgleicht.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßig festgelegte Radialspiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist auf übliche Passungen und reguläre Betriebstemperaturen abgestimmt.
Für den Einsatz ist ein Bereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität der Komponenten sowie die mechanischen Eigenschaften des Stahlblechkäfigs erhalten.
Mangels eigener Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl über die Gehäusekonstruktion. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe schützen das offene Lager vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1). Diese Norm legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für den Einsatz im standardisierten Maschinenbau fest.