KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 5% | 259,86 € |
| 5 | 10% | 246,17 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2220 von JTEKT-KOYO nimmt bei den Hauptabmessungen 100x180x46 mm sehr hohe Radiallasten sowie axiale Führungskräfte in einer Richtung auf.
Das Zylinderrollenlager NJ2220 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Antriebs- und Maschinenkonzepte, bei denen starke radiale Kräfte abgestützt werden müssen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Querkräfte auf. Als offenes Lager ausgelegt, läuft die Baugruppe im geschmierten Gehäuse und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
In industriellen Antriebssträngen und rotierenden Wellenlagerungen dient diese Bauform typischerweise als stützende Lagerstelle. Das Zylinderrollenlager NJ2220 nimmt primär schwere Radialbelastungen auf und führt die gelagerte Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. Durch zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring lässt die Ausführung einen axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung zu, wodurch thermische Längenänderungen der Welle ohne Zwangskräfte ausgeglichen werden können.
Der einseitig herausnehmbare Innenring erleichtert Einbau und Inspektion der Lagerstelle. Außen- und Innenring lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren, was Arbeitsabläufe bei festen Passungen vereinfacht. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen auf definiertem Abstand. Mit normaler Radiallagerluft und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte Passungskombinationen im allgemeinen Maschinenbau.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 46 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen für den industriellen Maschinenbau. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf zugehörige Wellensitze.
Die NJ-Ausführung fungiert als Stützlager. Der Außenring besitzt zwei feste Führungsborde, während der Innenring über einen festen Bord verfügt. Dadurch überträgt die Lagerung hohe Radialkräfte und stützt axiale Kräfte in einer Richtung ab, während in Gegenrichtung ein axialer Verschiebeweg erhalten bleibt.
In dieser Ausführung kommt ein stabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die zylindrischen Wälzkörper auf definiertem Abstand, verhindert den gegenseitigen Kontakt der Rollen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung bei normalen bis anspruchsvollen Betriebstemperaturen.
Als offenes Wälzlager besitzt die Einheit keine integrierten Dichtscheiben und keinen Schmierstoff ab Werk. Der Außenring ist ohne Nut oder Schmierbohrung ausgeführt. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise durch ein externes Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine manuelle Fettfüllung bei der Montage.
Die Komponenten sind für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Lagerringe, der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre formstabile Geometrie. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmter Schmierstoff im Gehäuse erforderlich.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitig eingestellte Radialspiel der Wälzkörper zwischen den Ringen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Passungsauslegungen und gewöhnliche Betriebstemperaturen, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.