FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 110,84 € | 2.105,98 € |
| 3 | 221,67 € | 1.995,15 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ424 -M1 von FAG bietet mit 120x310x72 mm, Messingkäfig und Stützlagerfunktion hohe radiale Tragfähigkeit im industriellen Einsatz.
Das Zylinderrollenlager NJ424 -M1 von FAG Wälzlager ist als einreihiges Wälzlager für hohe radiale Belastungen konstruiert. Bei einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 72 mm nimmt diese Ausführung durch den Linienkontakt der Rollen erhebliche Radialkräfte auf. Als offene Variante ohne integrierte Dichtung lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden.
Durch die Ausführung als Stützlager der Bauform NJ nimmt dieses Rollenlager neben hohen Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring mit einem Bord ausgeführt ist. Diese Konstruktion ermöglicht einen einseitigen axialen Verschiebeweg der Welle im Gehäuse. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen, bei denen hohe Radiallasten sowie thermisch bedingte Längenänderungen auftreten.
Der massive Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise und verleiht der Baugruppe hohe Stabilität bei starken Schwingungen oder Stoßbelastungen. Zugleich erlaubt der einseitig herausnehmbare Innenring eine getrennte Montage beider Lagerringe, was den Einbau in Maschinengehäusen erleichtert. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN unterstützen dabei den maßhaltigen Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Hauptabmessungen betragen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 72 mm Baubreite. Diese Maße entsprechen den standardisierten Vorgaben für metrische Lager dieser Baugröße. Dadurch fügt sich das Lager exakt in genormte Gehäusebohrungen und Wellensitze ein.
Das Lager nimmt primär sehr hohe Radialkräfte über den Linienkontakt der Zylinderrollen auf. Zusätzlich dient es als Stützlager zur Aufnahme einseitiger Axialkräfte über die festen Borde. In der entgegengesetzten axialen Richtung gleitet der Innenring frei, wodurch Längenänderungen der Welle ohne Klemmen ausgeglichen werden.
Der mit dem Nachsetzzeichen M1 gekennzeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er hält mechanischen Beanspruchungen, Stoßbelastungen und Schwingungen stand. Zudem zeigt Messing bei hohen Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius eine stabile Formtreue im Dauerbetrieb.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist für übliche Betriebstemperaturen sowie standardisierte Passungen auf Welle und Gehäuse ausgelegt, sodass das Lager im Betrieb eine spielfreie Führung ohne übermäßige Verspannung erreicht.
Da dieses Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, erfolgt die Schmierung über die umliegende Konstruktion wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Das offene Design ohne Schmierbohrung im Außenring erfordert eine Schmierstoffzufuhr über das Lagergehäuse oder seitliche Düsen, wobei externe Dichtungen das Lager vor Schmutzeintrag schützen müssen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Messingkäfig als auch die Lagerringe sind für diesen thermischen Einsatzbereich ausgelegt. Für den sicheren Betrieb bei Grenztemperaturen muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für diese Temperaturen freigegeben sein.
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