NKE
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Das Zylinderrollenlager NNC4914 -V von NKE Steyr führt Wellen axial als Festlager bei kompakten Abmessungen von 70x100x30 mm.
Das Zylinderrollenlager NNC4914 -V von NKE Steyr nimmt als Wälzlager hohe Radialkräfte auf und dient zugleich der axialen Führung einer Welle. Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 30 mm passt die Bauform in radial knapp bemessene Bauräume. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Maßgenauigkeit für den industriellen Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau.
Konstrukteure setzen das Zylinderrollenlager NNC4914 -V vor allem in Industriegetrieben und allgemeinen Maschinenanordnungen ein, bei denen hohe radiale Belastungen auftreten. Durch die Festlager-Bauform führt das Lager die Welle beidseitig in axialer Richtung relativ zum Gehäuse. Dies dient dazu, axiale Verschiebungen einzugrenzen, und unterstützt einen stabilen Lauf der gelagerten Komponenten bei gleichzeitig geringem radialem Bauraumbedarf.
Über die umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollen und die Laufbahn, was das Nachschmieren im Betrieb erleichtert. Als Festlager nimmt die Konstruktion zusätzlich Führungs- und Haltekräfte in beiden Achsrichtungen auf. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Welle am Gegenlager frei axial wandern kann, um thermische Längenänderungen zwängungsfrei auszugleichen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 30 mm. Diese Proportionen entsprechen einer vergleichsweise schmalen, radial kompakten Bauweise. Bei der Konstruktion der Anschlussmaße an Welle und Gehäuse sind diese metrischen Nennmaße als Ausgangsbasis für die Passungsauswahl zu berücksichtigen.
Ein Festlager führt die gelagerte Welle in beiden axialen Richtungen und legt deren Position im Gehäuse eindeutig fest. Neben den vorrangig aufgenommenen Radialkräften leitet diese Ausführung somit auch Axialkräfte über die Rollenborde ab. Die entsprechende Gegenlagerung auf derselben Welle muss als Loslager ausgeführt sein, damit sich Bauteile bei Temperaturunterschieden spannungsfrei ausdehnen können.
Die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen eine gezielte Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Arbeitsbereich der Rollen. Der Schmierstoff gelangt dadurch ohne Umwege über das Gehäuse an die Kontaktflächen zwischen Laufbahnen und Wälzkörpern. Dies vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb und trägt zur gleichmäßigen Verteilung des Schmiermediums bei.
Diese Angabe bezeichnet die standardmäßige Normaltoleranz für Wälzlager nach ISO- beziehungsweise ABEC-Klassifizierung. Sie definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser, Rundlauf sowie Breite des Lagers. Für die meisten Industrieantriebe und klassischen Maschinenbauanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Rundlaufgenauigkeit, ohne dass kostenintensive Sondertoleranzen erforderlich sind.
Weil das Modell ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, muss das umgebende Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen. Verwenden Sie Schmierfette oder Schmieröle, die zur Betriebstemperatur und den auftretenden Belastungen Ihrer Anwendung passen. Über die Schmierbohrungen im Außenring lässt sich frisches Schmiermittel gleichmäßig nachfüllen, während verbrauchter Schmierstoff über entsprechende Gehäuseabläufe austreten kann.
NKE AUSTRIA GmbH
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