INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 196,61 € | 3.735,54 € |
| 3 | 393,22 € | 3.538,93 € |
Das Zylinderrollenlager SL045044 -D-PP von INA ist ein vollrolliges, zweireihiges Festlager mit beidseitiger Lippendichtung und den Abmessungen 220x340x160 mm.
Das Zylinderrollenlager SL045044 -D-PP fungiert als zweireihiges Festlager zur Aufnahme sehr hoher radialer Belastungen sowie beidseitig wirkender Axialkräfte. Durch die vollrollige Ausführung ohne Käfig nutzt die Konstruktion den gesamten Bauraum für lasttragende Rollen aus. Elastische Lippendichtungen an beiden Seiten schützen das Wälzsystem vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung eignet sich für Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad Celsius, bei denen hohe Steifigkeit und Tragkraft gefragt sind.
Konstrukteure setzen dieses vollrollige Festlager vor allem in Lagerstellen ein, die schwere Radiallasten und eine axiale Führung auf begrenztem Raum erfordern. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Konstruktionen mit hoher statischer oder dynamischer Beanspruchung. Da das Lager auf einen Käfig verzichtet, erreicht es eine maximale Wälzkörperdichte. Durch den direkten Kontakt benachbarter Rollen eignet sich die Bauform für langsame bis moderate Drehzahlen, während sie Stoßbelastungen und statische Kräfte aufnimmt.
Bei der Auslegung spielen Drehzahl, thermische Grenzen und Einbausituation eine zentrale Rolle. Das SL045044 -D-PP besitzt normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Beidseitige Lippendichtungen halten Verunreinigungen fern, begrenzen die Einsatztemperatur jedoch auf eine Spanne von -20 bis +80 Grad Celsius. Die Bauform als Festlager übernimmt die axiale Fixierung der Welle in beiden Richtungen, sodass zusätzliche Anschlagskonstruktionen entfallen können.
Mit einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Gesamtbreite von 160 mm bietet das Lager definierte Hauptabmessungen. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in Gehäuse und auf Wellen, die für sehr hohe radiale Traglasten ausgelegt sind.
Ein vollrolliges Lager kommt ohne Wälzkörperkäfig aus. Der freie Raum zwischen den Ringen wird vollständig mit Rollen befüllt, was die Anzahl tragender Elemente maximiert. Dadurch erzielt die Konstruktion eine außerordentlich hohe radiale Belastbarkeit, eignet sich wegen der inneren Reibung rollender Kontaktflächen jedoch für geringere Drehzahlen als Käfiglager.
Die beidseitig angebrachten Berührungsdichtungen schützen vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit in das Wälzsystem. Zudem halten sie das Schmiermittel im Lagerinnenraum. Das Dichtungsmaterial bestimmt zugleich den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad Celsius für die Baueinheit.
Dank stabiler Borde an Innen- und Außenring fixiert dieses Lager die Welle axial in beide Richtungen gegenüber dem Gehäuse. Es überträgt Axialkräfte direkt über die Stirnflächen der Rollen auf die Ringborde, wodurch separate Bauteile zur axialen Wellenfixierung an dieser Lagerstelle nicht erforderlich sind.
Normale Radiallagerluft beschreibt den standardisierten Bewegungsspielraum der Rollen zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Ausgangszustand. Sie ist so ausgelegt, dass das Lager nach dem regulären Aufpressen auf Welle und Gehäuse die passende Betriebsspielraumgröße für einen vibrationsarmen und gleichmäßigen Lauf beibehält.
Der Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +80 Grad Celsius. Diese Grenzwerte resultieren primär aus der Beständigkeit der elastischen Dichtlippen sowie des Schmierstoffs. Werden diese Grenztemperaturen dauerhaft überschritten, kann das Dichtungsmaterial verhärten und seine Schutzwirkung gegen Fremdkörper verlieren.
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