INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Zylinderrollenlager SL185026 -C3 von INA ist ein vollrolliges, zweireihiges Stützlager mit erhöhter Lagerluft für anspruchsvolle Radiallasten bei 130 mm Wellendurchmesser.
Das Zylinderrollenlager SL185026 -C3 von INA nimmt durch seine vollrollige Konstruktion ohne Käfig sehr hohe Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 95 mm Breite bietet diese zweireihige Ausführung eine beachtliche Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum. Das offene Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Diese Ausführung kommt vorrangig bei Anwendungen mit sehr hohen radialen Belastungen und axialen Führungskräften in einer Richtung zum Einsatz. Die vollrollige Konstruktion nutzt durch den Verzicht auf einen Käfig den vorhandenen Bauraum für eine dichte Rollenbesetzung. Als Stützlager führt das Lager die Welle axial einseitig und lässt in Gegenrichtung eine Verschiebung zu, was thermische Längenänderungen ausgleicht.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum trägt dazu bei, Verspannungen der Rollen bei strammen Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring zu vermeiden. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist und das Lager offen bleibt, erfolgt die Schmierstoffversorgung sowie die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion.
Durch die vollrollige Bauart ohne Käfig nutzt die zweireihige Konstruktion den gesamten Bauraum für Wälzkörper, was eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit ermöglicht. Als Stützlager stützt die Ausführung Radiallasten sowie einseitige Axialkräfte ab und lässt in Gegenrichtung einen definierten axialen Verschiebeweg zu.
Mit 130 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 95 mm Breite weist das Lager standardisierte Hauptmaße auf. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für reguläre Passungssitze im Maschinenbau.
Eine leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert Geometrieänderungen, die durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse oder durch betriebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dadurch bleibt der reibungsarme Lauf auch unter Wärmeeinfluss erhalten.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich zwischen -30 und +120 Grad zulässig. Da keine integrierten Dichtungen aus Elastomeren verbaut sind, setzen primär die Maßstabilität des Stahls und der gewählte Schmierstoff die thermischen Grenzen für den Einsatz.
Als offenes Wälzlager besitzt es weder Dichtscheiben noch Schmierbohrungen im Außenring. Das Schmiermittel muss daher über das Gehäuse zugeführt werden. Um das Eindringen von Feuchtigkeit und Partikeln zu verhindern, ist eine wirksame externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Über feste Borde stützt die Konstruktion axiale Kräfte in einer Richtung ab, während die Welle in Gegenrichtung axial verschieblich bleibt. Dieser Verschiebeweg beugt Verspannungen vor, die durch thermische Längenausdehnungen im Betrieb entstehen können.
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