INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 47,23 € | 897,46 € |
| 3 | 94,47 € | 850,22 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL045030 -D-PP-C3 von INA (150x225x100 mm) nimmt als zweireihiges Festlager sehr hohe Radialkräfte auf.
Dieses Zylinderrollenlager SL045030 -D-PP-C3 des Herstellers INA ist als zweireihiges, vollrolliges Wälzlager ausgeführt. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt die Konstruktion den maximalen Bauraum für tragende Rollen aus. Das Bauteil fungiert als Festlager und führt die Welle axial in beide Richtungen. Mit den Hauptabmessungen 150 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite eignet sich die Einheit für hoch belastete Lagerstellen im schweren Maschinen- und Anlagenbau.
Die Konstruktion kommt dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf engem Bauraum wirken und gleichzeitig axiale Führungskräfte in beide Richtungen abgestützt werden müssen. Die beiden Ringnuten im Außenring ermöglichen eine formschlüssige axiale Sicherung über Sicherungsringe. Beidseitig integrierte Lippendichtungen schützen den Innenraum vor eindringenden Verunreinigungen und halten den Schmierstoff in den Wälzkörperreihen.
Durch die dichte Rollenbesetzung erreicht das Zylinderrollenlager eine hohe radiale Tragfähigkeit, ist bauartbedingt jedoch auf moderate Grenzdrehzahlen ausgelegt. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb sowie Presspassungen auszugleichen. Über die umlaufende Schmiernut und die radialen Bohrungen in beiden Ringen lässt sich die Lagereinheit bei Wartungsarbeiten direkt nachschmieren.
Die Hauptabmessungen betragen 150 mm Innendurchmesser, 225 mm Außendurchmesser sowie 100 mm Gesamtbreite. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf Wellensitze nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Buchstabe D kennzeichnet eine modifizierte Innenkonstruktion, während PP für die beidseitige Abdichtung durch elastische Lippendichtungen steht. Der Zusatz C3 bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft, die Betriebsüberdeckungen und thermische Dehnungen ausgleicht.
Durch den Verzicht auf einen Wälzkörperkäfig ist der Innenraum mit der maximal möglichen Anzahl an Rollen bestückt. Dies vergrößert die Querschnittstragfähigkeit für rein radiale Belastungen, begrenzt im Gegenzug allerdings die zulässigen Grenzdrehzahlen im Vergleich zu Lagern mit Käfig.
Eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen im Innen- und Außenring erlauben die direkte Zufuhr von Schmierstoff in die zweireihigen Rollensätze. Dadurch kann eine Nachschmierung erfolgen, ohne dass Dichtungen demontiert werden müssen.
Die beiden Ringnuten am Außenring ermöglichen die formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse über Sicherungsringe. Dies erlaubt eine kompakte Einbindung in die Lagerstelle, ohne dass zusätzliche Gehäusedeckel oder Anschlagkanten konstruiert werden müssen.
Eine Stromisolierung ist bei diesem Bauteil nicht integriert. Treten an der Lagerstelle elektrische Ströme oder Streufelder auf, müssen getrennte Schutzmaßnahmen an der umgebenden Konstruktion getroffen werden, um Stromdurchgangsschäden an den Rollbahnen zu vermeiden.
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