INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 127,69 € | 2.425,94 € |
| 3 | 255,36 € | 2.298,27 € |
Das Zylinderrollenlager SL045040 -D-PP von INA bietet als zweireihiges, vollrolliges Festlager mit 200x310x150 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei beidseitiger Abdichtung.
Das Zylinderrollenlager SL045040 -D-PP von INA ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Da die Konstruktion ohne Käfig ausgeführt ist, nutzt das Lager die maximale Anzahl an Rollen und nimmt hohe Radialkräfte auf. Als Festlager führt es die Welle in beide axiale Richtungen. Die integrierten Lippendichtungen an beiden Seiten schützen das Wälzsystem vor Schmutzeintritt, während Schmierbohrungen eine gezielte Nachschmierung im Betrieb ermöglichen.
Dieses zweireihige Zylinderrollenlager bewährt sich vor allem in schweren Industrieanwendungen, bei denen kompakte Bauräume auf erhebliche Radialbelastungen treffen. Durch die Festlager-Funktion fixiert die Einheit Bauteile zuverlässig in axialer Richtung. Vollrollige Lager laufen konstruktionsbedingt mit niedrigeren Drehzahlen als Lager mit Käfig, bringen dafür jedoch eine hohe Steifigkeit und Tragkraft in die Lagerstelle ein. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +80 Grad Celsius.
Bei der Auslegung der Lagerstelle sind die Hauptabmessungen mit 200 mm Bohrung, 310 mm Außendurchmesser und 150 mm Breite entscheidend. Die beidseitige Lippendichtung schirmt die Laufbahnen wirksam gegen das Eindringen fester Partikel ab. Für die Instandhaltung verfügt das Lager über eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen im Innen- und Außenring. Die Ausführung entspricht der normalen Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), was einen passgenauen Sitz auf standardisierten Wellen unterstützt.
Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 150 mm besitzt dieses Zylinderrollenlager standardisierte Anschlussmaße für den industriellen Maschinenbau. Konstrukteure und Instandhalter sollten diese Maßangaben vor dem Einbau mit dem vorhandenen Lagersitz und den Wellenmaßen abgleichen.
Bei einer vollrolligen Ausführung wird auf einen Rollenkäfig verzichtet, sodass der Raum zwischen Innen- und Außenring vollständig mit Zylinderrollen gefüllt ist. Dadurch stehen mehr lasttragende Wälzkörper zur Verfügung, was die radiale Belastbarkeit steigert. Aufgrund der gegenseitigen Berührung der Rollen eignen sich vollrollige Lager vorrangig für langsame bis mittlere Drehzahlen.
Lippendichtungen an beiden Stirnseiten dichten den Innenraum des Lagers gegen das Eindringen von Schmutz, Staub und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Die Ausführung begrenzt den zulässigen Betriebsbereich auf Temperaturen zwischen -20 und +80 Grad Celsius und trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß zu verringern.
Über eine umlaufende Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen im Innen- und Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in die Laufbahnen einbringen, ohne das Lager demontieren zu müssen. Eine regelmäßige Nachschmierung über diese Schmierbohrungen unterstützt die Betriebsdauer des vollrolligen Lagersystems maßgeblich.
Als Festlager nimmt diese Zylinderrollenlager-Einheit sowohl radiale Kräfte als auch beidseitige Axialkräfte auf und fixiert die Welle in axialer Richtung im Gehäuse. Dadurch dient das Lager dazu, axiale Verschiebungen der gelagerten Welle gegenüber der Umgebungskonstruktion zu unterbinden. Für reine Loslagerungen ohne Führungsaufgabe ist diese Bauform nicht vorgesehen.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) definiert die normale Standardgenauigkeit für Maß- und Lauftoleranzen. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen der meisten industriellen Maschinen und Antriebe ab und ermöglicht eine passgenaue Montage auf Standardwellen und in Gehäusebohrungen ohne Sonderanfertigungen.
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