NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 63,01 € | 1.197,12 € |
| 3 | 126,02 € | 1.134,11 € |
Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen nimmt diese Bauart hohe radiale Kräfte auf. Die Ausführung besitzt einen massiven Messingkäfig und weist die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 auf. Als offenes Lager konzipiert, deckt die Konstruktion einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Radiallasten und axialen Wellendehnungen zum Einsatz. Durch die NU-Bauform fungiert das Lager als reines Loslager. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen, sodass axiale Längenänderungen der Welle durch thermische Ausdehnung im Lager ausgeglichen werden. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umliegende Gehäusekonstruktion.
Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißarmut aus und eignet sich für Einsätze mit starken Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Gefälle zwischen Innen- und Außenring aus. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse verbleibt Betriebsspiel, um ein Verklemmen der Wälzkörper bei Erwärmung zu verhindern.
Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 86 mm entspricht die Ausführung den Hauptabmessungen der Bauform NU2236.
Bei der Bauform NU hat der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen, was die Montage erleichtert und Axialverschiebungen der Welle ausgleicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Standardluft leicht erhöhte Radiallagerluft. Sie verhindert, dass das Lager durch thermische Wellendehnungen oder enge Passungsübermaße im laufenden Betrieb verspannt.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung im Gehäuse. Die Schmierung kann je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgen.
Das Wälzlager ist für einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Betrieb ist stets auch die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs.
Ein massiver Messingkäfig eignet sich für hohe dynamische Kräfte sowie Schwingungen. Zudem bietet der Werkstoff günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitig mangelhafter Schmierstoffversorgung.
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