NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,10 € | 286,96 € |
| 5 | 30,20 € | 271,86 € |
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und 51 mm Breite ist das Lager für kräftige Wellenlagerungen dimensioniert. Die Ausführung als Loslager erlaubt Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse direkt im Lagerinneren. Durch die Fertigung in der Normtoleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) fügt sich das Zylinderrollenlager in standardisierte Einbausituationen im Maschinenbau ein.
Da die Bauform NU als reines Loslager fungiert, führt der Außenring die Rollen, während der Innenring beidseitig bordlos und damit herausnehmbar ist. Diese Konstruktion gleicht thermisch bedingte Längenausdehnungen von Wellen zwanglos aus. In Kombination mit einem Festlager auf der Gegenseite wirkt das Bauteil axialen Verspannungen in der Gesamtlagerung entgegen.
Die Ausführung C4 weist ein größeres radiales Lagerspiel auf als die Standardklassen CN oder C3. Diese Variante eignet sich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die Erwärmung dehnen sich die Bauteile aus, was das Betriebsspiel reduziert. Die vergrößerte Lagerluft C4 beugt einer übermäßigen Klemmung der Zylinderrollen vor. Zudem vereinfacht der abziehbare Innenring die Montage, da sich beide Ringe separat auf Welle und Gehäuse montieren lassen.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Das Lager überträgt ausschließlich Radialkräfte und gleicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse im Lagerinneren aus. Diese Eigenschaft qualifiziert das Lager als klassisches Loslager.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 51 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für dieses Zylinderrollenlager. Vor der Montage sollten Sie den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Dimensionen hin überprüfen.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine radial vergrößerte Lagerluft über dem Niveau der Klassen Normal (CN) und C3. Das vergrößerte Spiel sorgt dafür, dass das Lager auch bei erhöhten Betriebstemperaturen oder festen Presssitzen frei läuft. Sobald sich Welle und Ringe erwärmen, stellt sich das erforderliche Betriebsspiel ein.
Dieses Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Vergleich der Einstufung ABEC 1 entspricht. Es handelt sich hierbei um die universelle Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Die Maß- und Rundlauftoleranzen sind so definiert, dass sie für typische industrielle Antriebe und Getriebe passgenau ausgelegt sind.
Der beidseitig bordlose Innenring kann vollständig aus dem Rollenkranz herausgezogen werden. Dies ermöglicht die getrennte Montage: Der Innenring wird direkt auf die Welle montiert, während der Außenring mit Rollensatz im Gehäuse platziert wird. Beim Fügen der Baugruppen schieben sich beide Teile axial ineinander, was den Einbauaufwand verringert.
Je nach Betriebsdrehzahl und Umgebungstemperatur kann das Lager mit Schmieröl oder Wälzlagerfett geschmiert werden. Wichtig ist eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung, da das Lager als offenes Bauteil ohne integrierte Schleifdichtungen konzipiert ist. Die Auswahl des Schmiermittels richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Maschinenherstellers.
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