NKE
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Das einreihige Zylinderrollenlager NU2238 -E-MA6-C3 von NKE Steyr (190x340x92 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht axiale Wellendehnungen aus.
Das Zylinderrollenlager NU2238 -E-MA6-C3 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Breite von 92 mm nimmt dieses Lager vorwiegend schwere Radiallasten auf. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in bestehende Wellen- und Gehäusekonstruktionen ein. Industrieeinkäufer und Instandhalter erhalten ein genormtes Bauteil des Herstellers NKE Steyr für hohe Beanspruchungen.
Dieses Lager nimmt hohe Radialkräfte auf, während die gelagerte Welle axial beweglich bleibt. Typische Einsatzorte finden sich in Industriegetrieben, schweren Antrieben und allgemeinen Maschinenlagerungen. In der Ausführung als Loslager lässt sich der Innenring beidseitig herausziehen. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Längenänderungen der Welle infolge thermischer Einflüsse zwangfrei im Inneren aus, ohne dass axiale Zusatzkräfte die Laufbahnen belasten.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Standardbereich vergrößerte radiale Lagerluft hin. Bei einer Lagerbohrung von 190 mm dehnen sich Welle und Ringe bei Betriebserwärmung merklich aus. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, ein Verspannen der Zylinderrollen zwischen den Laufbahnen zu vermeiden. In Verbindung mit dem bordlosen Innenring erleichtert die Konstruktion zudem das getrennte Aufpressen auf die Welle sowie spätere Kontrollen im laufenden Betrieb.
Die Bohrung beträgt 190 mm, der Außendurchmesser 340 mm und die Breite 92 mm. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum. Durch die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil präzise auf vorbereitete Wellensitze und in gefertigte Lagergehäuse.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde für die Rollen, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Das Lager fungiert als reines Loslager und gleicht axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse direkt im Lagerinneren aus.
Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet ein Radialspiel über dem Normalbereich. Dies ist bei großen Lagern hilfreich, wenn feste Passungen die Bohrung verengen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. So bleibt die freie Drehbewegung der Rollen erhalten und das Risiko von Klemmern im Betrieb sinkt.
Nein, durch den bordlosen Innenring übernimmt dieses Lager ausschließlich Loslagerfunktionen und nimmt keine Kräfte in axialer Richtung auf. Die Zylinderrollen verschieben sich auf der Innenringlaufbahn axial frei. Zur Führung der Welle in Längsrichtung ist in der Maschinenkonstruktion stets ein separates Festlager vorzusehen.
Die Einstufung P0 oder PN steht für die Standardtoleranz nach ISO-Normung, die im angloamerikanischen Raum der Klasse ABEC 1 entspricht. Sie definiert zulässige Abweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für klassische Industriegetriebe und den allgemeinen Maschinenbau bietet diese Genauigkeitsklasse eine verlässliche Passgenauigkeit.
Der herausnehmbare Innenring erlaubt es, Innenring und Außenring mit dem Rollensatz getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse zu montieren. Beide Komponenten werden erst beim Zusammensetzen der Maschine zusammengeführt. Das vereinfacht mechanische Pressvorgänge und erleichtert künftige Demontage- sowie Wartungsarbeiten.
NKE AUSTRIA GmbH
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