SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,01 € | 152,24 € |
| 20 | 16,02 € | 144,23 € |
Das Zylinderrollenlager N310 ECP/C3 von SKF dient mit 50 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft als zerlegbares Loslager für hohe radiale Belastungen.
Das Zylinderrollenlager N310 ECP/C3 ist ein einreihiges Wälzlager für die Aufnahme hoher radialer Kräfte. In der Bauform N führt der Innenring die zylindrischen Rollen zwischen zwei festen Borden, während der bordlose Außenring beidseitig abziehbar ausgeführt ist. SKF fertigt diese Ausführung mit einer optimierten Innenkonstruktion sowie einem Käfig aus Polyamid. Das offene Lager ohne integrierte Dichtung ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
In mechanischen Antrieben fungiert dieses einreihige Zylinderrollenlager als reines Loslager auf der rotierenden Welle. Durch den beidseitig abnehmbaren Außenring gleicht die Lagereinheit betriebsbedingte Längenänderungen der Welle axial in beiden Richtungen zwangfrei im Gehäuse aus. Die Bauform eignet sich für Lageranordnungen, bei denen ausschließlich hohe Radiallasten wirken und keine Führung in axialer Richtung erforderlich ist. Zur vollständigen Wellenlagerung ist daher stets die Kombination mit einem separaten Festlager vorgesehen.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C3 weist im Neuzustand eine größere radiale Lagerluft als die Standardtoleranz auf. Dieses vergrößerte Betriebsspiel wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn stramme Passungssitze auf Welle und Gehäuse den Lagerring dehnen oder im Betrieb Temperaturdifferenzen auftreten. Für den Einbau gelten die Maßtoleranzen nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die Laufgenauigkeit entspricht den Vorgaben nach P6 beziehungsweise ABEC 3 und unterstützt ein gleichmäßiges Abrollen der Wälzkörper.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 27 mm auf. Diese Maße definieren den notwendigen Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Der Außenring besitzt weder Schmiernuten noch Schmierbohrungen.
Bei der Bauform N führt der Innenring die zylindrischen Rollen zwischen zwei festen Borden. Der Außenring besitzt dagegen keine Borde und lässt sich beidseitig vollständig abziehen. Dadurch dient das Bauteil ausschließlich als Loslager und nimmt rein radiale Kräfte ohne axiale Führungskräfte auf.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum gleicht Durchmesserschwankungen aus, die durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse oder durch thermische Ausdehnungen im Betrieb entstehen. Die vergrößerte Luft verringert das Risiko eines radialen Klemmens der Rollen.
Der Käfig aus Polyamid führt die zylindrischen Rollen gleichmäßig auf Abstand und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Das Material läuft elastisch und geräuscharm. Es begrenzt den zulässigen Betriebsbereich des Lagers auf die Spanne von -30 bis +120 Grad Celsius.
Da dieses Zylinderrollenlager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Abdichtung über das umgebende Maschinengehäuse. Die Schmierung wird je nach Anlage über externe Fettfüllungen oder einen Ölkreislauf umgesetzt. Eine regelmäßige Nachschmierung trägt dazu bei, die Laufbahnen vor vorzeitigem Verschleiß zu bewahren.
Das Bauteil verbindet zwei Genauigkeitsstufen: Die Maßgenauigkeit der Anschlussmaße entspricht der Standardtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Die Laufgenauigkeit der rotierenden Bauteile erfüllt die engere Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3, was zu verbesserten Rundlaufeigenschaften im laufenden Betrieb beiträgt.
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