FAG
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| 35 | 3,09 € | 27,83 € |
Das Zylinderrollenlager RNU305 -E-XL-TVP2 von FAG führt Wellen mit 34 mm Bohrung bei 62 mm Gehäusedurchmesser für hohe radiale Lasten.
Das Zylinderrollenlager RNU305 -E-XL-TVP2 von FAG Wälzlager ist als Radialrollenlager für Anwendungen konzipiert, die hohe Lasten auf begrenztem Raum erfordern. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn verteilt die Lagerung Stoß- sowie Dauerkräfte gleichmäßig. Mit einer Bohrung von 34 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 17 mm unterstützt das Bauteil präzise Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau.
Dieses Radiallager bewährt sich in mechanischen Konstruktionen, bei denen vorrangig reine Radialkräfte auftreten und ein formstabiler Lagerverbund verlangt wird. Die Ausführung wird vor allem dort eingesetzt, wo hohe Radialbelastungen bei eng begrenztem Einbauraum zu beherrschen sind. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper verringern sich lokale Kantenspannungen unter Belastung. Konstruktiv eignet sich die Bauform für Anordnungen, bei denen Welle und Gehäuse exakt fluchten, während etwaige Axialkräfte über zusätzliche Bauteile aufgenommen werden.
Der Außenring dieses Modells ist ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt, sodass die Zuführung des Schmierstoffs von den Stirnseiten an die Wälzkörper erfolgt. Konstrukteure sehen im Gehäusebereich meist entsprechende Schmierkanäle oder ausreichende Freiräume für Fett oder Öl vor. Da die Reihe RNU bauartbedingt ohne eigenen Innenring konstruiert ist, rollt der Wälzkörpersatz direkt auf dem Wellenzapfen ab. Dies setzt eine fachgerecht gehärtete sowie maßgenau geschliffene Wellenlaufbahn voraus.
Lager der Baureihe RNU besitzen keinen separaten Innenring, wodurch der Rollensatz direkt auf dem Wellenzapfen abrollt. Diese Konstruktion spart radialen Bauraum ein und ermöglicht größere Wellendurchmesser bei gleichbleibendem Gehäusesitz. Die Welle selbst fungiert dabei als innere Laufbahn und muss für den direkten Kontakt mit den Rollen passend gehärtet und geschliffen sein.
Das Lager verfügt über einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 34 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 17 mm. Diese Abmessungen bestimmen die Passungssitze im Gehäuse sowie den Durchmesser der zu lagernden Welle. Vor dem Einbau sind Gehäusebohrung und Welle auf diese Maße hin abzugleichen.
Da der Außenring weder über Schmierbohrungen noch über eine Umfangsnut verfügt, erfolgt die Zufuhr des Schmierstoffs über die seitlichen Stirnflächen. Je nach Einsatzfall lässt sich das Wälzlager mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Eine ausreichende Benetzung des Käfigs und der Rollenkörper sollte über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Als rein radiales Zylinderrollenlager ist diese Ausführung für die Aufnahme sehr hoher Radialkräfte ausgelegt. Axialkräfte kann diese Bauform aufgrund der Konstruktion ohne festen Gegenbord am Innenring nicht übertragen. Für axiale Lastanteile müssen zusätzliche Lagerstellen wie Axialkugellager oder passende Stützlager in der Konstruktion vorgesehen werden.
Beim Einbau müssen Gehäusesitz und Welle exakt zueinander ausgerichtet sein, um Fluchtungsfehler zu vermeiden. Die Wellenoberfläche muss den Anforderungen an Wälzlagerlaufbahnen bezüglich Härte und Rautiefe entsprechen. Ein behutsames Aufschieben des Außenrings samt Rollensatz auf die vorbereitete Welle schützt die Laufbahnen und Zylinderrollen vor Beschädigungen.
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