NSK
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| 30 | 7,44 € | 67,01 € |
Das Zylinderrollenlager NJ212 EW von NSK ist mit den Maßen 60x110x22 mm für die Aufnahme hoher radialer Lasten im Maschinenbau ausgelegt.
Das Zylinderrollenlager NJ212 EW ist ein einreihiges Radial-Rollenlager der Normtoleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Seine Konstruktion mit Innen- und Außenring nimmt vor allem schwere Radialkräfte auf. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und 22 mm Breite dient das Wälzlager als präzises Maschinenelement. Durch die offene Bauform gelangt Schmierstoff im Betrieb ungehindert an die Wälzkörper.
Das Zylinderrollenlager NJ212 EW eignet sich vorrangig für Wellenlagerungen, bei denen hohe radiale Kräfte einwirken. Dank der Ausführung als Stützlager nimmt diese Bauform zusätzlich begrenzte Axialkräfte aus einer Richtung auf. Typische Einsatzfelder sind Lagerungsanordnungen mit einseitiger axialer Fixierung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen gleichmäßig, während der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad einen stabilen Betrieb bei thermischer Beanspruchung unterstützt.
Bei dieser Stützlager-Variante lässt sich der Innenring einseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring ermöglicht. Dieser Aufbau vereinfacht Einbau- und Inspektionsprozesse bei beengten Einbauverhältnissen. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft ist für übliche Betriebstemperaturen und Passungsverhältnisse ausgelegt. Da der Außenring weder über Schmierbohrungen noch Nuten verfügt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Lagergehäuse. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt das offene Lager vor Verunreinigungen.
Das Zylinderrollenlager NJ212 EW besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 22 mm. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die Bauform NJ ist primär für die Aufnahme hoher radialer Kräfte ausgelegt. Durch die feste Bordausführung an den Ringen übernimmt das Lager zudem axiale Führungskräfte aus einer Richtung. Für wechselseitige Axialbelastungen ist diese Ausführung nicht vorgesehen, da der Innenring in eine Richtung axialen Verschiebeweg ermöglicht.
Die Angabe der normalen Radiallagerluft kennzeichnet das interne Spiel zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Standardluft reicht bei gewöhnlichen Passungen und moderaten Betriebstemperaturen völlig aus, um ein Klemmen der Rollen nach dem Aufpressen der Lagerringe zu verhindern.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Konstruktion erleichtert den freien Durchfluss von Öl oder Fett innerhalb eines geschlossenen Gehäusesystems. Der Schutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie das Halten des Schmierstoffs müssen daher über externe Dichtungen der Anschlusskonstruktion erfolgen.
Das Lager ist für eine Betriebstemperatur von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem gesamten thermischen Fenster seine Festigkeit. Entscheidend für den Betrieb ist, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die jeweiligen Umgebungstemperaturen spezifiziert ist.
Der Innenring kann separat auf die Welle montiert werden, während der Außenring samt Rollensatz und Stahlblechkäfig in das Gehäuse eingesetzt wird. Beim finalen Zusammenbau lassen sich die Komponenten einfach ineinanderschieben. Dies reduziert den Kraftaufwand bei der Montage und mindert das Risiko von Montagefehlern.
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