NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,45 € | 198,45 € |
| 20 | 20,90 € | 188,00 € |
Das Zylinderrollenlager NU2219 ET von NSK (95x170x43 mm) nimmt als einreihiges Loslager hohe Radialkräfte auf und gleicht Längenänderungen axial aus.
Das Zylinderrollenlager NU2219 ET von NSK ist ein einreihiges Wälzlager, das für hohe Radialbelastungen ausgelegt ist. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 43 mm ermöglicht die Komponente eine tragfähige Lagerung. In industriellen Antrieben und rotierenden Baugruppen dient das Bauteil zur Führung von Wellen. Durch die offene Bauart lässt sich der Schmierstoff flexibel an die jeweiligen Einsatzbedingungen anpassen.
Die Konstruktion ist für Lagerstellen mit dominanten Radialkräften ausgelegt, bei denen keine axialen Kräfte übertragen werden dürfen. Weil der Innenring keine Borde besitzt, lässt er sich beidseitig herausnehmen und verschieben. Dadurch gleicht das Bauteil thermische Längenänderungen der Welle zwangfrei aus. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen, die auf eine getrennte Aufnahme von Radial- und Axiallasten setzen.
Der Polyamidkäfig führt die zylindrischen Rollen mit geringer Eigenmasse und unterstützt einen ruhigen sowie reibungsarmen Lauf. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 arbeitet das Wälzlager maßgenau in üblichen Einbaupassungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über den offenen Lagerraum.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 43 mm entspricht das Bauteil den Standardabmessungen dieser Baureihe. Das Lager passt auf Wellen mit 95 mm Sitzdurchmesser in entsprechenden Gehäusebohrungen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 für den industriellen Einsatz.
Als Loslager der Bauart NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Die Welle kann sich im Betrieb axial gegenüber dem Gehäuse verschieben, wodurch Wärmedehnungen ohne Verspannungen im Lagersystem ausgeglichen werden.
Das Nachsetzzeichen ET steht für einen Käfig aus Polyamid, der die Rollen führt und auf Abstand hält. Gegenüber massiven Metallkäfigen reduziert dieser Werkstoff das Eigengewicht der Wälzkörperführung. Dies begünstigt einen geräuscharmen Lauf sowie ein gutes Beschleunigungsverhalten innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +120 Grad Celsius.
Da dieses Modell keine integrierten Dichtungen und keine Schmierbohrung im Außenring aufweist, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion. Sie können je nach Drehzahl und Betriebsbedingungen Schmieröl oder Schmierfett einsetzen. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um den Schmierstoff im Lagerraum zu halten und das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Die Ausführung mit normaler Lagerluft besitzt das standardmäßige Radialspiel für reguläre Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse. Diese Lagerluftklasse ist für Betriebszustände ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Sie dient dazu, im montierten Zustand einen klemmfreien Lauf der Rollen zu ermöglichen.
Als Loslager der Bauform NU überträgt dieses Bauteil ausschließlich radiale Kräfte. Axialkräfte können wegen des bordlosen Innenrings nicht abgestützt werden. Zur axialen Fixierung der Welle in der Konstruktion ist daher ein separates Lager, beispielsweise ein Rillenkugellager oder ein Vierpunktlager, in der Lagerung vorzusehen.
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