NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,31 € | 100,90 € |
| 30 | 10,61 € | 95,60 € |
Das Zylinderrollenlager N213 ET von NSK (65x120x23 mm) fungiert als einreihiges Loslager mit Polyamidkäfig für hohe Radialkräfte bei axialer Verschiebbarkeit.
Das Zylinderrollenlager N213 ET ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung. Bei einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 23 mm nimmt dieses Wälzlager vor allem ausgeprägte Radialkräfte auf. Der Hersteller NSK fertigt das Bauteil in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Da dieses Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff direkt an die Wälzkörper, während externe Gehäusedichtungen dem Schutz vor Schmutzeintrag dienen.
Aufgrund der zylindrischen Rollen nimmt diese Bauart hohe Radialkräfte auf. Die Ausführung N fungiert als Loslager: Beide Führungsborde befinden sich am Innenring, während der Außenring bordlos und beidseitig abnehmbar bleibt. Dadurch gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle im Gehäuse zwangfrei aus. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen, bei denen eine exakte radiale Führung erforderlich ist und ein separates Festlager die axiale Führung übernimmt.
Das Nachsetzzeichen ET verweist auf einen leichten Polyamidkäfig, der zu hoher Laufruhe und reduzierten Massenkräften beiträgt. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab und arbeitet mit normaler Radiallagerluft. Beim Einbau ist zu berücksichtigen, dass der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist. Das Schmiermittel wird daher über den Gehäuseraum zugeführt. Da sich der Außenring beidseitig abziehen lässt, können Innen- und Außenring getrennt voneinander montiert werden.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Lager genormten Industriemaßen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Dank dieser Dimensionen eignet sich die Ausführung für Wellenlagerungen, die vorrangig hohe radiale Lasten aufnehmen.
Bei der Bauform N sitzen die beiden Führungsborde auf dem Innenring, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abnehmen. Diese Bauart erlaubt eine axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse in beide Richtungen, weshalb das Bauteil gezielt als Loslager zum Einsatz kommt.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Variante keine integrierten Dichtscheiben, wodurch Schmierstoff unmittelbar an die Laufbahnen gelangt. Der Außenring weist weder Nut noch Schmierbohrung auf, sodass Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion zugeführt werden muss. Externe Wellendichtungen der Anschlusskonstruktion dienen dem Schutz vor Verschmutzung.
Dieses Modell verfügt über normale Radiallagerluft. Diese Standardausführung eignet sich für reguläre Einbaupassungen und moderate Betriebsbedingungen, bei denen keine außergewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen auftreten. Der nutzbare Temperaturbereich des Lagers erstreckt sich von -30 bis +120 Grad.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen geräuscharmen Lauf im Betrieb. Durch das geringe spezifische Gewicht des Kunststoffs bleiben die rotierenden Massenkräfte gering. Für den Betrieb ist die thermische Einsatzgrenze von -30 bis +120 Grad zu beachten.
Durch den bordlosen Außenring ist das einreihige Lager vollständig zerlegbar. Der Innenring samt Rollensatz sowie der Außenring lassen sich unabhängig voneinander auf die Welle und in das Gehäuse einpassen. Dies erleichtert die Montage sowie Wartungsarbeiten, verlangt jedoch ein sorgfältiges axiales Fluchten beider Ringe beim Zusammenbau.
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