KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 28,06 € | 533,23 € |
| 3 | 56,12 € | 505,17 € |
Das Zylinderrollenlager NU2320 von JTEKT-KOYO nimmt als offenes Loslager mit den Maßen 100x215x73 mm hohe Radialkräfte in schweren Industrieantrieben auf.
Das Zylinderrollenlager NU2320 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt diese Bauart hohe Radiallasten auf. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt diese Ausführung in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen mit gleichmäßigem Abstand im Wälzkörperkranz.
Das Zylinderrollenlager NU2320 eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen Radialkräften, bei denen thermisch bedingte Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben mit Loslageranordnung. Durch die offene Bauform erzeugt das Lager wenig Reibung und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab, wenn eine externe Schmierung vorhanden ist.
Die Bauform NU zeichnet sich dadurch aus, dass der Außenring zwei feste Borde besitzt, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring auf die Welle montieren, was die Handhabung bei 100 mm Wellendurchmesser erleichtert. Im Betrieb gleicht das Lager axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse zwanglos im Lagerinneren aus. Dieses Bauteil nimmt ausschließlich Radiallasten auf.
Ein einreihiges Radial-Wälzlager mit zylindrischen Rollen als Wälzkörpern. Es besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 73 mm. Die NU-Bauform fungiert als Loslager, bei dem der bordlose Innenring axiale Relativbewegungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zulässt.
Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN, was der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Ausführung bildet den Standard für Maß- und Rundlauftoleranzen im industriellen Maschinenbau und genügt den üblichen Anforderungen an die Führungsgenauigkeit rotierender Wellen.
Offene Lager verfügen über keine integrierten Dichtscheiben, wodurch Reibungswärme minimiert wird. Diese Bauart setzt voraus, dass die Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem, etwa durch Ölbad oder Fettfüllung, erfolgt. Zudem müssen Dichtungen im Maschinengehäuse das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Betriebsspiel zwischen Rollen und Laufbahnen im Neuzustand ohne Sondernachsetzzeichen. Sie ist so ausgelegt, dass bei passenden Wellen- und Gehäusesitzen ein störungsfreier Lauf unterstützt wird, ohne dass im Betrieb unzulässige Verspannungen auftreten.
Für dieses Lager ist ein zulässiger Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ausgewiesen. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßstabilität des Stahls sowie den verbauten Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für denselben Temperaturbereich geeignet ist.
Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, können Innen- und Außenring getrennt voneinander montiert werden. Der Innenring wird separat auf die Welle gefügt, während der Außenring mit dem Rollenkranz und Stahlblechkäfig in das Gehäuse eingesetzt wird. Beim Zusammenführen ist ein Verkanten der Laufbahnen zu vermeiden.