KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,12 € | 135,17 € |
| 20 | 14,23 € | 128,06 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2311 C4 von JTEKT-KOYO bietet mit 55x120x43 mm hohe radiale Tragfähigkeit und vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NJ2311 C4 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von JTEKT-KOYO, ausgelegt für sehr hohe Radialkräfte. Durch die Hauptabmessungen von 55 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite nimmt diese Baureihe erhebliche Lasten auf. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung läuft das Lager typischerweise im geölten oder gefetteten Gehäuseraum. Die Einstufung in die Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erleichtert die passgenaue Integration in standardisierte Gehäuse und auf Wellen.
Diese Bauform kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte wirken und eine axiale Führung der Welle in einer Richtung gefordert ist. Die Bauform NJ verfügt am Außenring über zwei feste Borde und am Innenring über einen festen Bord. Dadurch fungiert das Bauteil als Stützlager: Es nimmt Radiallasten auf und führt die Welle in einer axialen Richtung, während der Innenring zu einer Seite axial verschiebbar bleibt. Diese Eigenschaft erleichtert zudem die getrennte Montage von Innen- und Außenring in der Maschine.
Die Lagerluftgruppe C4 kennzeichnet ein überdurchschnittlich großes radiales Lagerspiel im unverbauten Zustand. Dieses Merkmal empfiehlt sich gezielt bei Anwendungen mit starker Erwärmung oder deutlichen Temperaturgradienten zwischen Welle und Gehäuse. Dehnt sich die Welle während des Betriebs stärker aus als das Gehäuse, trägt die C4-Lagerluft dazu bei, ein Verspannen der Zylinderrollen zu verhindern. Ausgerüstet mit einem stabilen Stahlblechkäfig deckt das Lager einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab, sofern das Schmiermittel für diese Spanne ausgelegt ist.
Bei der Bauart NJ besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring mit nur einem Bord ausgeführt ist. Diese Anordnung erlaubt axiale Führungskräfte in einer Richtung und lässt zu der anderen Seite Längenausgleiche zu. Gleichzeitig lässt sich der Innenring für eine vereinfachte Montage separat auf die Welle aufziehen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Baubreite von 43 mm. Diese Abmessungen bieten eine breite Rollbahn und ermöglichen die Aufnahme hoher radialer Belastungen bei gleichzeitig kompakter Führung auf der Welle.
Das Nachsetzzeichen C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Standardspiel sowie über der Klasse C3 liegt. Sie dient als Puffer gegen Spielverlust, wenn feste Passungen oder erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring zu einer radialen Ausdehnung der Bauteile führen.
Für dieses Lager gilt ein zulässiger Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Grenze wird maßgeblich durch die Maßhaltigkeit der Wälzkörper und Ringe sowie das Verhalten des eingesetzten Schmierstoffs bestimmt. Da es sich um ein offenes Lager handelt, ist die Wahl des Fettes oder Öls an diesen Rahmen anzupassen.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Zylinderrollen auf präzisem Abstand zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Rollkörper. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp für Standard- und Industrieantriebe unter konstanten wie auch wechselnden Drehzahlen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Öl- oder Fettschmierung. Weil der Außenring keine Schmiernut oder Bohrung aufweist, erfolgt die Zuführung des Schmierstoffs seitlich über den Gehäuseraum direkt an die Rollbahnen und den Käfig.