NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 81,47 € | 1.547,91 € |
| 3 | 162,93 € | 1.466,45 € |
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 93 mm nimmt diese Einheit erhebliche radiale Kräfte auf. NKE Steyr fertigt dieses einreihige Modell in der Normaltoleranz P0 bzw. ABEC 1. Charakteristisch für die Bauform NJ ist die Ausführung als Stützlager, bei der sich der Innenring einseitig herausnehmen lässt. Dadurch vereinfacht sich die getrennte Montage von Innen- und Außenring.
Als Stützlager eignet sich diese Bauart für Wellenführungen, die neben primären Radialkräften auch axiale Führungsaufgaben in einer Richtung übernehmen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Großmaschinenbau und in schwer belasteten Industriegetrieben. Der Linienkontakt der Zylinderrollen ermöglicht im Vergleich zu punktförmig belasteten Kugellagern eine hohe radiale Tragfähigkeit. Zudem erlaubt das NJ-Design axiale Längenausdehnungen der Welle in die Gegenrichtung des Stützbords, sodass thermische Längenänderungen keine inneren Verspannungen verursachen.
Die Kennzeichnung C4 weist eine vergrößerte radiale Lagerluft aus, die über dem Niveau der Normalluft sowie der Gruppe C3 liegt. Dieses Radialspiel empfiehlt sich gezielt bei hohen Betriebstemperaturen oder deutlichen Temperaturgradienten zwischen Welle und Gehäuse. Dehnt sich die Welle im Betrieb stärker aus als das umgebende Lagergehäuse, wirkt der zusätzliche Freiraum einem unerwünschten Verklemmen der Wälzkörper entgegen. Auch feste Presspassungen auf Zapfen oder im Lagersitz lassen sich mit der Lagerluftklasse C4 ausgleichen.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Baubreite von 93 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Zylinderrollenlager dieser Baugröße und definieren den Platzbedarf im Gehäuse sowie den erforderlichen Wellensitz.
Bei der NJ-Bauform besitzt der Außenring zwei feste Borde und der Innenring einen festen Bord. Dadurch dient das Lager als Stützlager: Es nimmt hohe radiale Belastungen auf und führt die Welle axial in einer Richtung, während in die Gegenrichtung ein axialer Verschiebeweg möglich bleibt.
Die einseitige Zerlegbarkeit erlaubt es, Innenring und Außenring samt Rollenkranz separat auf Welle und Gehäuse zu montieren. Dies erleichtert den Einbau bei engen Bauräumen, unterstützt exakte Passungsmessungen und verringert das Risiko von Beschädigungen an den Laufbahnen während der Montage.
Eine C4-Lagerluft empfiehlt sich, wenn im Betrieb große Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder sehr feste Wellen- und Gehäusepassungen das Radialspiel verengen. Der vergrößerte Spielraum dient dazu, ein Verklemmen der Rollen zu vermeiden, und trägt zum freien Lauf unter thermischer Belastung bei.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0 (entspricht PN nach DIN/ISO sowie ABEC 1) gefertigt. Dies bezeichnet die Standardtoleranz für Maß- und Rundlaufgenauigkeit in industriellen Anwendungen und entspricht den Anforderungen gängiger Maschinen- und Getriebekonstruktionen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint