INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 275,34 € | 5.231,53 € |
| 3 | 550,68 € | 4.956,19 € |
Das Zylinderrollenlager SL181892 -E-TB-BR von INA bietet als vollrolliges Großlager mit den Maßen 460x580x56 mm hohe radiale Belastbarkeit und geführten Axialausgleich.
Mit dem Zylinderrollenlager SL181892 -E-TB-BR wählen Sie ein einreihiges Industrielager für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen. Die Fertigung erfolgt in Standardtoleranz P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Durch den Verzicht auf einen Wälzkörperkäfig nimmt das Lager die maximal mögliche Anzahl an Zylinderrollen auf. Das offene Bauteil ist für Einbaustellen konzipiert, an denen die Schmierstoffversorgung und Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden.
Das Großlager kommt vorrangig bei hohen radialen Belastungen sowie moderaten einseitigen Axialkräften zum Einsatz. Durch die Konstruktion mit massiven Ringen überträgt das Wälzlager hohe radiale Kräfte. Als Stützlager nimmt diese Bauform axiale Führungskräfte in einer Richtung auf und erlaubt gleichzeitig einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem umgebenden Lagergehäuse.
Die vollrollige Ausführung verzichtet auf einen trennenden Wälzkörperkäfig, wodurch die nutzbare Kontaktfläche zwischen Rollen und Laufbahnen maximal ausfällt. Dadurch eignet sich die Lagerung für hohe radiale Stoß- und Dauerbelastungen im laufenden Betrieb. Die Stützlager-Konstruktion ermöglicht gezielte Längenausgleiche bei thermischer Wellendehnung. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsbedingt von der Stirnseite.
Mit einem Innendurchmesser von 460 mm, einem Außendurchmesser von 580 mm sowie einer Baubreite von 56 mm definiert das Bauteil die Anschlussmaße an Welle und Gehäusesitz.
Vollrollige Zylinderrollenlager besitzen keinen Käfig. Der freie Raum wird komplett mit Rollen gefüllt, was die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu käfiggeführten Lagern gleicher Abmessung erhöht. Die zulässigen Grenzdrehzahlen fallen bauartbedingt geringer aus.
Ein Stützlager nimmt radiale Lasten auf und stützt die Welle axial in einer Richtung ab. Gleichzeitig gleicht es axiale Verschiebungen der Welle aus, wie sie beispielsweise durch betriebsbedingte Erwärmung oder Bauteiltoleranzen entstehen.
Da weder integrierte Dichtscheiben noch Schmierbohrungen im Außenring vorhanden sind, erfolgen Schmierstoffzufuhr und Abdichtung über das Gehäuse. Die Versorgung mit Schmiermittel sowie der Schutz vor Verschmutzung werden über externe Gehäusedichtungen und Schmierkanäle realisiert.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, entspricht das Lager den Maß- und Lauftoleranzen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Dies deckt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau ab.
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