SKF
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Das Zylinderrollenlager N217 ECP/C3 von SKF nimmt als einreihiges Loslager hohe Radialkräfte auf und ermöglicht den axialen Ausgleich der Welle.
Das Zylinderrollenlager N217 ECP/C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Die Konstruktion zeichnet sich durch einen bordlosen Außenring aus, wodurch das Lager als reines Loslager fungiert. Durch die modifizierte Innengeometrie überträgt dieses Rollenlager hohe radiale Lasten. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper präzise und unterstützt einen reibungsarmen Lauf.
Diese Lagerbauform kommt dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen auftreten und thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Da der Außenring beidseitig bordlos ausgeführt ist, verschiebt sich die Welle relativ zum Gehäuse zwangfrei in axialer Richtung.
Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben oder an Elektromotoren. Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt in Kombination mit einem Festlager, um axiale Dehnungen der Welle im Betrieb auszugleichen.
Das Kürzel C3 weist auf eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese Reserve wirkt einem Verspannen der Rollen entgegen, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel verringern.
Bei der Bauform N befinden sich die Führungsborde fest am Innenring. Der Außenring lässt sich beidseitig abziehen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lassen sich Schmierstoff und externe Abdichtung flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung abstimmen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben, das für passende Gehäusebohrungen und Wellensitze ausgelegt ist.
ECP kennzeichnet bei SKF eine optimierte Innenkonstruktion kombiniert mit einem Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch geringe Reibung und geringes Gewicht aus. Die angepasste Geometrie der Rollen und Laufbahnen begünstigt zudem die Lastverteilung im Wälzkontakt.
C3 kennzeichnet ein größeres Radialspiel im Vergleich zur Normalluft. Erwärmt sich der Innenring im Betrieb stärker als der Außenring, reduziert sich dieses Lagerspiel. Die C3-Ausführung gleicht diesen Effekt aus und verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung.
Der Innenring der Bauform N führt die Rollen über zwei feste Borde, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch kann sich der Außenring gegenüber dem Rollensatz axial verschieben. Diese Konstruktion gleicht thermische Längenänderungen der Welle zwangfrei aus.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Maßgeblich für diese Grenzwerte sind neben dem verwendeten Schmierstoff die Materialeigenschaften des Polyamidkäfigs, der innerhalb dieses Temperaturfensters seine mechanische Stabilität bewahrt.
Für die Maßgenauigkeit gilt die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Die Laufgenauigkeit entspricht der enger tolerierten Klasse P6 beziehungsweise ABEC 3. Dies unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf der gelagerten Welle bei standardisierten Industrieanforderungen.
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