NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,37 € | 102,05 € |
| 20 | 10,75 € | 96,67 € |
Durch den Linienkontakt zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen nimmt die Konstruktion schwere Radialkräfte auf. Die Ausführung der Bauform NUP besitzt feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager zur beidseitigen axialen Fixierung einer Welle. Der massive Messingkäfig und die erweiterte Lagerluft C3 unterstützen den vibrationsarmen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Konstruktionen mit der Bauform NUP kommen zum Einsatz, wenn eine Welle axial in beide Richtungen festgelegt werden soll. Neben der primären Aufnahme hoher Radiallasten überträgt das Lager begrenzte Axialkräfte wechselnder Richtung über die Borde. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Schmiermittel halten und das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Der Werkstoff Messing zeichnet sich durch Festigkeit, geringen Verschleiß und Notlaufeigenschaften aus. Er widersteht auch starken Beschleunigungen und Vibrationen im Betrieb. Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft hin. Dieses zusätzliche Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring aus. Zusammen mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad bleibt das Lagerspiel auch unter warmen Betriebsbedingungen im wirksamen Bereich.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm entspricht die Ausführung standardisierten Dimensionen. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in abgestimmte Gehäuse und auf entsprechende Wellensitze. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Lagersitzes auf Maßhaltigkeit.
Als Festlager verfügt die Bauform NUP über zwei feste Führungsborde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring. Durch diese Anordnung führt die Einheit die Welle in beiden axialen Richtungen und nimmt neben hohen Radialkräften auch wechselnde Axiallasten auf.
Eine vergrößerte Radiallagerluft nach Klasse C3 gleicht thermische Ausdehnungen und Verengungen durch Passungsüberdeckungen aus. Das zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper bei Erwärmung frei abrollen können und das Lager bis zur Grenztemperatur von +150 Grad leichtgängig bleibt.
Ein massiver Messingkäfig führt die Zylinderrollen präzise und bietet eine hohe mechanische Stabilität. Messing ist unempfindlich gegenüber Schwingungen, Stoßbelastungen und gebräuchlichen Schmierstoffzusätzen. Daher eignet sich dieser Käfigtyp vor allem für anspruchsvolle Betriebsumgebungen mit erhöhter dynamischer Beanspruchung.
Mangels werkseitig integrierter Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl über die Gehäusekonstruktion. Um Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern, sind externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme im Gehäuse vorzusehen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Die metallischen Komponenten aus Lagerstahl sowie der Messingkäfig sind auf diese Spanne ausgelegt. Im praktischen Einsatz ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel über diesen Temperaturbereich hinweg seine Funktion erfüllt.
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