NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,60 € | 106,61 € |
| 20 | 11,22 € | 100,99 € |
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und 28 mm Breite entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Als offene Ausführung ohne Dichtung ist das Bauteil für externe Schmiersysteme vorgesehen und deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Die Bauform NU dient als klassisches Loslager für Wellenführungen, bei denen Längenänderungen durch Wärme zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen. Dadurch verschiebt sich die Welle axial relativ zum Gehäuse, ohne dass störende Zwangsspannungen entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich in Maschinenkonstruktionen und Industrieanlagen, die hohe Radiallasten aufnehmen und die axiale Führung separat lösen.
Gegenüber einfachen Blechkäfigen verringert Messing den Verschleiß unter anspruchsvollen Bedingungen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, wenn sich Innen- und Außenring im Betrieb unterschiedlich stark erwärmen oder stramme Passungen das Lagerspiel nach dem Einbau verengen.
Mit 60 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite entspricht das Lager standardisierten Abmessungen für Gehäuse und Wellen. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau nach den entsprechenden ISO-Toleranzen.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Der Innenring lässt sich nach beiden Seiten herausnehmen. Das Lager wirkt dadurch als reines Loslager und gleicht axiale Längenänderungen der Welle reibungsarm direkt im Rollensatz aus.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringe Reibung und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Zylinderrollen selbst bei starken Vibrationen oder Stößen formstabil. Zudem widersteht das Material aggressiven Schmierstoffen und mechanischen Belastungen besser als leichtere Blechkäfige.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet ein größeres radiales Betriebsspiel als bei der Normalausführung. Diese Reserve ist nötig, wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Auch feste Passungen reduzieren das Radialspiel nach dem Aufpressen, sodass C3 einem Klemmen der Wälzkörper entgegenwirkt.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da das Lager offen ausgeführt ist und keine temperaturempfindlichen Elastomerdichtungen besitzt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb maßgeblich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierfetts oder Schmieröls ab.
Nein, es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Das Lager benötigt eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Außerdem erfordert die offene Bauweise eine regelmäßige Schmierung über den Gehäusekreislauf oder gezielten Fettauftrag.
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