INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,26 € | 460,95 € |
| 5 | 48,52 € | 436,69 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL024926 -C3 von INA (130x180x50 mm) nimmt als zweireihiges Loslager sehr hohe Radialkräfte bei erhöhter Lagerluft auf.
Das Zylinderrollenlager SL024926 -C3 ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager des Herstellers INA. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt die Bauform den vorhandenen Raum vollflächig für tragende Wälzkörper aus, wodurch das Lager sehr hohe radiale Lasten aufnehmen kann. Mit den Hauptabmessungen 130 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite fungiert dieses Bauteil als reines Loslager. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vorrangig in industriellen Lagerungsstellen zum Einsatz, an denen hohe Radialkräfte auftreten und axiale Längenänderungen der Welle zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Als Loslager ermöglicht die Konstruktion mit beidseitig abnehmbarem Außenring eine ungehinderte axiale Verschiebung der Ringe zueinander. Der Einsatz bietet sich insbesondere bei radial hoch belasteten Wellenführungen mit mittleren Drehzahlen und auftretenden Stoßbeanspruchungen an.
Die vollrollige Konstruktion bietet gegenüber käfiggeführten Varianten eine vergrößerte Kontaktfläche, da eine maximale Zahl an Rollen die Belastung verteilt. Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum soll einem Klemmen der Wälzkörper entgegenwirken, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Schmierbohrung im Außenring handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 50 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erleichtern die passgenaue Integration in Gehäusebohrungen und auf Wellensitze. Berücksichtigen Sie bei der Montage die Toleranzen der jeweiligen Anschlusskonstruktion für einen reibungslosen Lauf.
Bei einem vollrolligen Lager sind die Rollenreihen lückenlos mit zylindrischen Wälzkörpern bestückt, da kein Käfig vorhanden ist. Dadurch steht eine sehr hohe Tragfähigkeit für radiale Lasten zur Verfügung. Diese Konstruktionsform ist hoch belastbar, eignet sich jedoch konstruktionsbedingt für geringere Grenzdrehzahlen als Ausführungen mit Führungskäfig.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine über der Normalluft liegende Radiallagerluft. Sie dient dem Ausgleich thermischer Ausdehnungen, die bei Erwärmung der Welle im Dauerbetrieb auftreten können. Zudem trägt das vergrößerte Lagerspiel dazu bei, ein Verspannen der Rollen zu vermeiden, wenn feste Übermaßpassungen auf der Welle den Innenring aufweiten.
Als reines Loslager ermöglicht dieses zweireihige Lager den ungehinderten axialen Ausgleich betriebsbedingter Längenausdehnungen der Welle. Der Außenring besitzt keine Führungsborde und lässt sich beidseitig abziehen. Das Bauteil nimmt somit ausschließlich radiale Belastungen auf, während axiale Kräfte über ein separates Festlager abgeführt werden.
Das Lager ist für einen weiten Betriebstemperaturbereich von -30 Grad bis +150 Grad ausgelegt. Da keine temperaturempfindlichen Kunststoffkäfige oder Dichtlippen integriert sind, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze vor allem von der thermischen Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs sowie der Maßstabilität der Stahlringe ab.
Da das Lager als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist und der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse. Die Gehäusekonstruktion sollte mit passenden Dichtungen versehen sein, um den Austritt von Schmierstoff und den Eintritt von Verunreinigungen zu verhindern.
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