NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 18,41 € | 349,88 € |
| 5 | 36,82 € | 331,47 € |
Als Stützlager ausgeführt, führt diese Bauform Wellen in einer axialen Richtung, während der Innenring zu einer Seite hin herausnehmbar bleibt. Mit den Hauptabmessungen 80 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit externer Schmierstoffzufuhr. Für industrielle Reparaturen sowie geplante Neuanlagen erfüllt das Bauteil die gängige Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1).
Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten auf die Lagerstelle wirken und gleichzeitig axiale Führungskräfte in einer Richtung abgestützt werden müssen. Die Bauart NJ ermöglicht einen axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung, sodass thermische Längenänderungen der Welle das System nicht verspannen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit einseitiger Führung und hohen Radialkräften. Durch die offene Ausführung lässt sich das Lager unmittelbar in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe einbinden.
Die Kombination aus Messingkäfig und vergrößerter Lagerluft C3 ist für anspruchsvolle Betriebsbedingungen ausgelegt. Durch die Lagerluftgruppe C3 bleibt auch bei Erwärmung im Betrieb oder festen Passungssitzen genügend Radialspiel erhalten, um ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius, was einen verlässlichen Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen unterstützt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 58 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Radial-Zylinderrollenlager in offener Bauform ohne integrierte Dichtscheiben.
Die Kurzbezeichnung NJ kennzeichnet ein Zylinderrollenlager als Stützlager. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring mit einem Bord gefertigt ist. Dadurch nimmt das Lager axiale Führungskräfte in einer Richtung auf. Zudem lässt sich der Innenring einseitig abziehen, was die Montage im Gehäuse vereinfacht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Diese Ausführung verhindert, dass sich das interne Lagerspiel unzulässig verringert, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Auch feste Passungssitze verengen das Spiel, weshalb C3 in schwer beanspruchten Industrieanwendungen häufig Standard ist.
Ein massiver Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Formstabilität und mechanische Festigkeit aus. Er führt die Wälzkörper auch bei Stoßbelastungen, starken Vibrationen oder schnellen Drehzahländerungen zuverlässig auf der Laufbahn. Der Werkstoff Messing besitzt günstige Notlaufeigenschaften bei anspruchsvollen Betriebsverhältnissen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist und einen Messingkäfig besitzt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze primär vom verwendeten Schmierstoff ab. Das gewählte Schmierfett oder Industrieöl muss für die anfallenden Temperaturen ausgelegt sein.
Da das Lager ohne Dichtungen und ohne Schmierbohrungen im Außenring geliefert wird, erfolgt die Schmierung über die Gehäusekonstruktion. Je nach Maschinenkonzept eignen sich automatisierte Ölumlaufsysteme oder eine manuelle Fettpackung. Beim Einbau ist auf saubere Umgebungsbedingungen sowie eine wirksame externe Abdichtung des Gehäuses zu achten.
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