NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,55 € | 314,45 € |
| 5 | 33,09 € | 297,91 € |
Durch die Konstruktion mit massiven Zylinderrollen entsteht ein modifizierter Linienkontakt zwischen Rollenkörpern und Laufbahnen. Dies verleiht der Lagerstelle eine hohe Steifigkeit. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) und eignet sich für industrielle Antriebslösungen, bei denen thermische Einflüsse oder feste Passungen ein größeres Radialspiel erfordern.
Da der Innenring keine Borde aufweist und beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich die Welle axial frei gegenüber dem Gehäuse verschieben. Diese Eigenschaft verhindert axiale Verspannungen, die durch betriebsbedingte Erwärmung der Welle entstehen können. Instandhalter schätzen zudem die getrennte Montierbarkeit von Innen- und Außenring, was den Einbau in engen Maschinengehäusen erleichtert.
Die radiale Lagerluft C4 ist größer dimensioniert als die normale Lagerluft sowie die Zwischenstufe C3. Sie wählen diese Variante, wenn im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder stramme Passungen den Innenring aufweiten. Ohne die vergrößerte Lagerluft bestünde das Risiko, dass sich das Radialspiel im Betrieb unzulässig verringert. Prüfen Sie vor dem Einbau neben dem Bohrungsdurchmesser von 120 mm und dem Außendurchmesser von 215 mm die thermischen Betriebsbedingungen Ihrer Lagerstelle.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Baubreite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Gehäuse. Konstrukteure und Einkäufer können die Passgenauigkeit anhand dieser genormten Werte für industrielle Baugruppen direkt abgleichen.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring zu beiden Seiten axial herausziehen. Das Lager überträgt ausschließlich radiale Kräfte und gleicht Längenänderungen der Welle zwanglos aus, weshalb es als klassisches Loslager eingesetzt wird.
Die Kennzeichnung C4 steht für ein radiales Lagerspiel, das über dem normalen Bereich und über der Klasse C3 liegt. Dieses vergrößerte Spiel verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn starke Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen zu einer radialen Aufweitung des Innenrings führen.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die üblichen Maß- und Laufgenauigkeiten für den allgemeinen Maschinenbau ab. Sie unterstützt eine verlässliche Funktion bei Standardanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen an Rundlauf oder Planlauf.
Der bordlose Innenring ermöglicht die separate Montage von Welle und Gehäuse. Sie können den Innenring getrennt auf die Welle aufziehen und den Außenring samt Rollensatz separat in das Gehäuse einpassen. Beim Zusammenbau der Maschinenkomponenten lassen sich beide Baugruppen axial ineinanderschieben, was Montage- und Wartungsarbeiten vereinfacht.
Zylinderrollenlager besitzen zylindrische Rollen mit Linienkontakt zur Laufbahn, während Kugellager einen punktförmigen Kontakt aufweisen. Dadurch nehmen Zylinderrollenlager bei gleichen Einbaumaßen höhere radiale Kräfte auf und bieten eine höhere radiale Steifigkeit. Dafür eignen sich Ausführungen der Bauform NU im Gegensatz zu Rillenkugellagern nicht zur Aufnahme axialer Kräfte.
NKE AUSTRIA GmbH
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