SKF
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Das zweireihige Zylinderrollenlager NN3024 TN9/SPW33 von SKF bietet mit 120x180x46 mm hohe radiale Tragfähigkeit und hohe Präzision für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Zylinderrollenlager NN3024 TN9/SPW33 vereint als zweireihiges Radialrollenlager eine ausgeprägte Radialsteifigkeit mit präziser Führung der Welle. Bei Abmessungen von 120 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite eignet sich diese Ausführung speziell für Lagerstellen mit hohen radialen Kräften. SKF fertigt das Modell in der Toleranzklasse SP mit stark verringerter Radiallagerluft. Dadurch ermöglicht die Komponente eine exakte radiale Positionierung und eine gleichmäßige Lastverteilung über beide Rollenreihen hinweg.
Haupteinsatzgebiet dieser Lagerbauart sind rotierende Präzisionsanwendungen, bei denen hohe Rundlaufgenauigkeit und minimale radiale Auslenkung unter Belastung gefordert sind. Hochpräzise Spindellagerungen und steif geführte Wellen im Maschinenbau bilden typische Einsatzbereiche. Als Loslager ausgeführt, nimmt das Lager ausschließlich radiale Belastungen auf. Axiale Längenänderungen der Welle gleicht der Außenring zwanglos aus, da er sich beidseitig abziehen lässt. Das offene System ist für den Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Die Toleranzklasse SP kennzeichnet eine Sonderpräzision mit eng tolerierten Maß- und Formabweichungen, was Schwingungen im Betrieb reduziert. Der leichte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und mindert Reibungsmomente. Die Nachsetzzeichenkombination W33 verweist auf eine integrierte Ringnut samt Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauform erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in die Rollenreihen. Weil das offene Lager keine eigenen Dichtungen besitzt, ist bauseits für eine externe Abdichtung der Lagerstelle zu sorgen.
Als zweireihiges Präzisionslager vereint diese Ausführung eine geringe Querschnittshöhe mit ausgeprägter radialer Steifigkeit. Die Fertigung in Toleranzklasse SP sichert minimale Rundlaufabweichungen, während der Polyamidkäfig für geringe Massenkräfte sorgt. Die Bauform dient als reines Loslager zum Ausgleich axialer Wellendehnungen.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Baubreite von 46 mm beansprucht die Einheit einen klar definierten Einbauraum. Diese Hauptmaße bestimmen den Sitz auf dem Wellenzapfen sowie in der zugehörigen Gehäusebohrung.
Das Kürzel W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Diese Ausstattung erlaubt die direkte Nachschmierung von außen zwischen die beiden Rollenreihen und unterstützt die kontinuierliche Schmierstoffverteilung im Betrieb.
Eine stark verringerte Radiallagerluft reduziert das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen auf ein Minimum. In Verbindung mit der Präzisionstoleranz SP dient dies einer steifen Wellenführung und hoher Genauigkeit in hochpräzisen Lageranwendungen.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen orientieren sich maßgeblich an der thermischen Belastbarkeit des Polyamidkäfigs sowie der Formstabilität der Lagerringe.
Mangels integrierter Dichtscheiben am Lager selbst muss die Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Schmierstoffverlust über das umgebende Gehäuse erfolgen. Hierzu kommen externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen zum Einsatz.
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