KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,59 € | 87,37 € |
| 30 | 9,19 € | 82,77 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2309 von JTEKT-KOYO kombiniert 45 mm Bohrung mit robuster Stützlagerfunktion für hohe Radiallasten und einseitige axiale Führung.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NJ2309 eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen, bei denen hohe radiale Kräfte auf die Lagerstelle einwirken. Durch die Bauform mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring nimmt das Lager zusätzlich Axialkräfte aus einer Richtung auf. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt das offene Wälzlager in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1), passend für Standardanforderungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Diese Bauart kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine Welle hohe Querkräfte aufnehmen muss und in einer Richtung axial fixiert werden soll. Als Stützlager lässt die Ausführung NJ einen axialen Verschiebeweg in die Gegenrichtung zu. Dadurch gleicht die Konstruktion thermische Längenänderungen der Welle wirksam aus. Für den Einsatz ist ein Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen, wodurch sich vielseitige Einsatzmöglichkeiten in Industrieumgebungen ergeben.
Der Innenring lässt sich einseitig herausnehmen, was Montage und Wartung erleichtert. Innen- und Außenring können getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden, bevor die Baugruppen zusammengeführt werden. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise und hält das Gewicht des Wälzkörpersatzes gering. Weil es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung im Außenring handelt, wird das Bauteil direkt an ein externes Schmiersystem angebunden.
Das Lager weist eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Prüfen Sie diese Maße vor der Konstruktion oder dem Austausch genau anhand Ihrer Anschlussmaße.
Die NJ-Ausführung besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch wirkt das Lager als Stützlager: Es nimmt neben hohen Radialkräften auch Axiallasten aus einer Richtung auf. In die Gegenrichtung ermöglicht der Aufbau einen axialen Verschiebeweg zum Ausgleich von Längenänderungen.
Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft. Diese Ausführung ist für Standardpassungen auf Welle und im Gehäuse ausgelegt, wenn im laufenden Betrieb keine ungewöhnlich hohen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Rollen zwischen den Laufbahnen im unverbauten Zustand.
Das offene Lager verfügt über keine integrierten Dichtungen und keinen Schmierkanal im Außenring. Die Schmierung erfolgt über die umgebende Konstruktion, typischerweise durch ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine geeignete Fettfüllung im Gehäuse. Externe Dichtelemente an der Gehäusewand schützen das Innere vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit innerhalb dieser Grenzwerte liegen. Der Stahlblechkäfig behält in diesem thermischen Fenster seine Formstabilität.
Dieses Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Mehrheit aller gängigen Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab. Damit entsprechen Maß- und Rundlauftoleranzen der Ringe den üblichen Passungsvorgaben für Standardwellen und Standardgehäuse.