SKF
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Das Zylinderrollenlager N220 ECP/C3 von SKF dient als offenes, einreihiges Loslager mit den Abmessungen 100x180x34 mm für hohe Radialkräfte.
Beim Zylinderrollenlager N220 ECP/C3 von SKF handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager mit optimierter Innenkonstruktion. Das Lager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 34 mm. Ausgelegt als reines Loslager nimmt diese Bauform hohe Radiallasten auf und lässt axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse zu. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung über das umgebende Gehäusesystem.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere radiale Kräfte auf rotierende Wellen wirken und thermische Längenausdehnungen ausgeglichen werden müssen. Der Außenring besitzt keine Borde und ist beidseitig abnehmbar, wodurch sich die Welle axial frei verschieben kann. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen, bei denen eine funktionale Trennung von Festlager und Loslagerstelle vorgesehen ist.
Die Kennzeichnung ECP verweist auf einen leichten Käfig aus Polyamid, der die Reibung mindert und ruhige Laufeigenschaften unterstützt. Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Ausführung ist sinnvoll, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen das Betriebsspiel im eingebauten Zustand verringern. Bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad bleibt das Radialspiel dadurch im vorgesehenen Rahmen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm auf. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellensitz sowie Gehäusebohrung auf Übereinstimmung mit diesen definierten Anschlussmaßen.
Die Bauform N besitzt am Innenring zwei feste Borde, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen. Diese Konstruktion erleichtert die Montage beider Ringe separat auf Welle und Gehäuse und ermöglicht einen ungehinderten axialen Ausgleich thermischer Längenausdehnungen im Betrieb.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine größere Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche radiale Spiel wirkt Verspannungen entgegen, falls Erwärmungen oder feste Passungen auftreten. Es empfiehlt sich besonders bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring sowie bei schnell rotierenden Wellen.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die obere Temperaturgrenze ist der verbaute Polyamidkäfig, der bei höheren Temperaturen an Formstabilität verlieren kann. Stellen Sie zudem sicher, dass das eingesetzte Schmiermittel für diese Umgebungstemperaturen freigegeben ist.
Die Maßgenauigkeit dieses Wälzlagers entspricht der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Für die Laufgenauigkeit erfüllt das Lager die engere Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3. Diese Abstufung unterstützt einen präzisen und schwingungsarmen Rundlauf bei gleichzeitig standardisierten Anforderungen an die Gehäuse- und Wellenpassungen.
Da das Lager über keine integrierten Dichtungen verfügt und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Je nach Betriebsbedingungen eignet sich eine Fett- oder Ölbadschmierung. Externe Dichtungen im Maschinengehäuse schützen das Lager vor Schmutz und Schmiermittelverlust.
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