INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Zylinderrollenlager SL181836 -C3 von INA nimmt hohe Radialkräfte auf und bietet mit 180x225x22 mm sowie C3-Lagerluft thermische Betriebssicherheit.
Das Zylinderrollenlager SL181836 -C3 von INA ist ein radiales Wälzlager mit 180 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite. Es dient der präzisen Führung von Wellen unter hoher radialer Beanspruchung im Maschinen- und Anlagenbau. Durch die vergrößerte interne Lagerluft gleicht diese Ausführung betriebsbedingte Erwärmungen aus. Konstrukteure und Instandhalter nutzen die kompakte Bauhöhe des Lagers bei hoher radialer Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses Radial-Rollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit schweren radialen Lasten, bei denen eine hohe radiale Tragfähigkeit erforderlich ist. Typische Einsatzbereiche finden sich bei hoch belasteten Wellenlagerungen im industriellen Getriebe- und Maschinenbau. Überall dort, wo Wellen mit großem Durchmesser präzise geführt werden müssen, ermöglicht die schlanke Bauform eine platzsparende Konstruktion. Der Aufbau unterstützt steife Lagerungen bei gleichzeitig schmalem radialem Bauraum.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine über dem Normalwert liegende radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist wichtig, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dehnt sich die Welle durch Betriebswärme aus, trägt das vergrößerte Spiel dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu vermeiden. Zudem gleicht die C3-Lagerluft feste Passungssitze auf der Welle oder im Gehäuse aus.
Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm sowie einer Breite von 22 mm zeichnet sich das Lager durch eine schlanke Querschnittsgeometrie aus. Dies ermöglicht eine platzsparende Konstruktion tragfähiger Lagerungen auf Wellen mit großem Querschnitt im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese Variante wird gewählt, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze zu einer betrieblichen Verringerung des inneren Lagerspiels führen.
Nein, der Außenring ist bei dieser Ausführung glatt gefertigt und weist weder eine Nut noch Schmierbohrungen auf. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt konstruktiv über die seitlichen Stirnflächen des Lagers oder über entsprechende Kanäle im umgebenden Gehäuse.
Zylinderrollenlager nutzen zylindrische Rollen statt punktförmig kontaktierender Kugeln als Wälzkörper. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen verteilt sich die radiale Belastung auf eine vergrößerte Kontaktfläche. Dies sorgt für eine hohe radiale Steifigkeit und Tragfähigkeit im Vergleich zu Kugellagern.
Als offenes Wälzlager erfordert diese Ausführung eine externe Schmierstoffversorgung mit Schmierfett oder Schmieröl. Schmierstoffart, Nachschmierfristen und Dichtungskonzepte richten sich nach den jeweiligen Betriebsbedingungen wie Drehzahl, Last und Umgebungstemperatur der Maschine.
Zylinderrollenlager dieser Bauform nehmen primär hohe radiale Lasten auf. Reine Radialkräfte werden formstabil über die Wälzkörper abgeleitet. Für axiale Führungskräfte sind je nach Anordnung ergänzende konstruktive Maßnahmen oder separate Axiallager in der Lagerung vorzusehen.
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