NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,73 € | 165,91 € |
| 20 | 17,47 € | 157,17 € |
Mit einer Bohrung von 55 mm, 120 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite nimmt dieser Wälzlagertyp vorrangig schwere Radiallasten auf. Der Verzicht auf Borde am Innenring gestattet eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmedehnungen spannungsfrei aus. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in schweren Antrieben.
Da die Bauform NU keine Axialkräfte überträgt, arbeitet das Lager zweckmäßig im Verbund mit einem Festlager. Konstruktionen im Getriebe- und Maschinenbau profitieren von der getrennten Montierbarkeit. Sie montieren Innenring und Außenring separat, was den Einbau bei engen Bauräumen erleichtert.
Ein Messingkäfig führt die Zylinderrollen auch bei wechselnden Drehzahlen, Vibrationen oder Stoßbelastungen spurtreu und geräuscharm. Die C3-Lagerluft bietet bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius genügend Spielraum, falls feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring das Betriebsspiel verengen. Wählen Sie diese Variante, wenn thermische Dehnungen oder Presssitze zu erwarten sind.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 43 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe NU2311 für breite, tragfähige Zylinderrollenlager. Durch die kompakte, einreihige Konstruktion eignet sich das Bauteil für Wellenlagerungen mit hohem radialem Bauraumbedarf.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen und axial gegenüber dem Außenring verschieben. Das Lager dient somit rein als Loslager und nimmt keinerlei axiale Kräfte auf, trägt jedoch dazu bei, axiale Verspannungen im Betrieb zu vermeiden.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Rollen und den Laufbahnen verhindert, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder durch feste Passungen festsetzt. C3 empfiehlt sich besonders bei Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse sowie bei strammen Wellensitzen.
Er hält die Zylinderrollen präzise auf Abstand und widersteht starken Beschleunigungen, Vibrationen sowie Stoßbelastungen. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager auch für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen in industriellen Antrieben.
Das offene Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Da keine integrierten Kunststoffdichtungen verbaut sind, begrenzen vor allem die Werkstoffstabilität und der gewählte Schmierstoff den thermischen Einsatzbereich. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein passendes Industrieöl oder Schmierfett für die jeweilige Betriebstemperatur zu wählen.
Das Zylinderrollenlager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Normklasse ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit definiert passende Maß- und Lauftoleranzen für den klassischen Maschinenbau. Für normale Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Passgenauigkeit, Laufruhe und Montierbarkeit auf genormten Wellen und Gehäusebohrungen.
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