NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,44 € | 217,28 € |
| 5 | 22,87 € | 205,85 € |
Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt diese Bauart hohe radiale Kräfte auf. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den regulären Maschinenbau.
Konstruktiv ist die Bauform NU als reines Loslager ausgelegt. Die beiden festen Borde befinden sich am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zwangfrei im Lagerinneren aus. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen, bei denen hohe Radialkräfte wirken und betriebsbedingte thermische Längenausdehnungen der Welle ausgeglichen werden müssen.
Die Ausführung mit der radialen Lagerluft C4 weist ein größeres Betriebsspiel auf als die Standardlagerluft CN oder die Zwischenstufe C3. Dieser vergrößerte Spielraum ist vorteilhaft, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen. Feste Passungen auf Welle oder Gehäuse verringern das Lagerspiel beim Einbau zusätzlich. Die C4-Luft dient dazu, dass das Lager auch bei thermischer Ausdehnung und radialer Einengung frei abrollt.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich zu beiden Seiten herausziehen, wodurch das Lager als reines Loslager fungiert. Es nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und gleicht axiale Wellendehnungen direkt zwischen Rollen und Laufbahn aus.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Baubreite von 39 mm auf. Diese Maße sind genormt und ermöglichen den direkten Austausch mit Lagern gleicher Abmessung.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine radiale Lagerluft, die über dem Niveau der Gruppe C3 und der Normalausführung liegt. Dieser vergrößerte interne Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, falls hohe Betriebstemperaturen oder enge Passungen das Lagergefüge im Betrieb zusammenziehen.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert genormte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf und genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau.
Die bordlose Konstruktion des Innenrings ermöglicht die getrennte Montage beider Lagerringe. Sie können den Innenring separat auf die Welle aufpressen und den Außenring mit dem Rollensatz in das Gehäuse einsetzen. Beim Zusammenführen der Baugruppen schiebt sich die Einheit reibungslos ineinander.
Nein, ein Zylinderrollenlager der Bauform NU kann bauartbedingt keine axialen Kräfte übertragen. Da der Innenring keine Borde besitzt, dient es ausschließlich der Aufnahme hoher Radiallasten. Zur axialen Führung der Welle ist an anderer Stelle der Welle ein Festlager erforderlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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