NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 5,25 € | 99,61 € |
| 30 | 10,48 € | 94,38 € |
Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen bewältigt die Konstruktion hohe Querkräfte im Vergleich zu punktberührenden Kugellagern. Mit den Hauptabmessungen 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser sowie 22 mm Breite entspricht die Bauform gängigen Einbauräumen im Maschinenbau. Als offenes Bauteil benötigt das Lager eine externe Schmierstoffversorgung über das umgebende Lagergehäuse.
Konstrukteure wählen diese Ausführung vorrangig als Loslager auf rotierenden Wellen. Bei Bauart NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Längenänderungen der Welle, die durch thermische Erwärmung im laufenden Betrieb entstehen, gleicht die Lagerstelle axial im Inneren aus. Typische Einsatzbereiche sind Maschinen und Antriebe, bei denen schwere Radiallasten auf die Wellenlagerung wirken und ein reibungsarmer Längenausgleich gefordert ist.
Messing zeichnet sich durch vorteilhafte Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus, wodurch die Führung der Rollen auch bei raschen Drehzahlwechseln erhalten bleibt. Weil der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich der Einbau getrennt durchführen: Innen- und Außenring können nacheinander auf Welle und Gehäuse montiert werden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
In der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring glatt und bordlos ausgeführt ist. Dadurch verschieben sich Innen- und Außenring bei Wärmeausdehnungen der Welle axial gegeneinander, ohne dass innere Verspannungen oder zusätzliche Axialkräfte im Lagersystem entstehen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Baubreite von 22 mm. Diese genormten Maße erlauben den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf passend bearbeiteten Wellensitzen von Industriemaschinen.
Die zerlegbare Konstruktion vereinfacht Montage und Wartung. Der Innenring lässt sich separat auf die Welle aufbringen, während der Außenring samt Rollensatz und Messingkäfig getrennt in das Gehäuse eingepasst werden kann. Beim Zusammenführen der Baugruppen greifen die Wälzkörper passgenau ineinander.
Der Messingkäfig hält die zylindrischen Rollen auf definiertem Abstand zueinander. Das Material Messing ist widerstandsfähig gegen dynamische Stöße, Vibrationen und Schmierstoffzusätze. Zudem widersteht der Werkstoff Betriebstemperaturen im Bereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Modell besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Je nach Drehzahl, Umgebungstemperatur und Zugänglichkeit der Konstruktion erfordert das Zylinderrollenlager eine externe Schmierfett- oder Ölumlaufschmierung über das abgedichtete Maschinengehäuse.
Die Ausführung weist die normale Radiallagerluft (CN) sowie die Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) auf. Diese Kombination deckt den Großteil aller industriellen Normalanwendungen ab, bei denen herkömmliche Passungsauslegungen und mittlere Betriebstemperaturen herrschen.
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