INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 101,75 € | 1.933,18 € |
| 3 | 203,49 € | 1.831,43 € |
Das Zylinderrollenlager SL014852 von INA bietet als vollrolliges Festlager mit den Maßen 260x320x60 mm eine hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Mit dem Zylinderrollenlager SL014852 erhalten Instandhalter und Konstrukteure ein zweireihiges Wälzlager für mechanisch stark beanspruchte Baugruppen. Die offene Konstruktion von INA verzichtet zugunsten einer hohen Anzahl an Wälzkörpern auf einen Käfig. Dadurch nimmt das Bauteil sehr hohe radiale Kräfte auf. Dank der Ausführung als Festlager führt die Einheit die Welle in beiden axialen Richtungen. Das Lager arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das zweireihige Zylinderrollenlager SL014852 eignet sich für Lagerungsanordnungen mit hohen Radiallasten bei moderaten Drehzahlen. Als Festlager nimmt die Ausführung radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte aus beiden Richtungen auf. Die Ringnut im Außenring erleichtert dabei die axiale Fixierung im Gehäuse mittels Sicherungsring. So sparen Konstrukteure axialen Bauraum und vereinfachen die Gehäusegestaltung.
Bei der Auswahl dieses Lagers steht die Tragfähigkeit im Vordergrund. Der Verzicht auf einen Wälzkörperkäfig schafft Raum für eine große Anzahl an Zylinderrollen, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Käfiglagern erhöht. Zu berücksichtigen ist die offene Bauform: Sie erfordert eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutzeintrag sowie eine gezielte Schmierstoffversorgung. Gefertigt nach Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil in genormte Anschlusskonstruktionen mit 260 mm Wellendurchmesser.
Ein vollrolliges Lager besitzt keinen Käfig, der die Rollen auf Abstand hält. Stattdessen füllt der Hersteller den Raum zwischen den Laufbahnen vollständig mit Wälzkörpern. Dadurch steht eine große Kontaktfläche zur Verfügung, was die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Käfigausführungen steigert. Im Gegenzug eignen sich vollrollige Lager vorwiegend für moderate Drehzahlen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 260 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Gesamtbreite von 60 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie die Aufnahme im Gehäuse. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Maß den definierten Industriestandards.
Die Ringnut dient der einfachen axialen Sicherung des Lagers im umgebenden Gehäuse. Ein passender Sicherungsring greift direkt in diese Nut ein und fixiert die Lagereinheit formschlüssig. Dadurch entfallen aufwendige Gehäusedeckel oder zusätzliche Anschläge, was die Gehäusekonstruktion vereinfacht und axialen Bauraum einspart.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die offene Bauweise ohne temperaturempfindliche Kunststoffdichtungen unterstützt diesen Einsatzbereich. Für einen sicheren Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur der Anlage abgestimmt sein, da Schmiermittel bei thermischen Extremen ihre Viskosität verändern.
Ein Festlager führt die gelagerte Welle sowohl in radialer als auch in beiden axialen Richtungen fest im Gehäuse. Es überträgt somit Axialkräfte und verhindert axiale Verschiebungen. Ein Loslager hingegen gleicht thermische Längenänderungen der Welle durch axiale Verschiebbarkeit aus. In einer typischen Wellenlagerung arbeitet meist ein Festlager zusammen mit einem Loslager.
Da das Lager werkseitig offen und ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, besitzt es keine initiale Schmierfettfüllung. Anwender schmieren die Wälzkörper über die Gehäusekonstruktion wahlweise mit Fett oder Öl. Eine externe Abdichtung des Lagergehäuses schützt das System vor Schmierstoffverlust sowie vor eindringenden Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
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