FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 171,22 € | 3.253,06 € |
| 3 | 342,43 € | 3.081,85 € |
Das Zylinderrollenlager NJ338 -E-TB-M1-C3 von FAG mit 190 mm Bohrung nimmt hohe Radiallasten auf und fungiert als axiales Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ338 -E-TB-M1-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Lagerstellen im industriellen Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm sowie einer Breite von 78 mm eignet sich dieses Lager von FAG für schwer belastete Großwellen. Die Bauform NJ führt Zylinderrollen zwischen festen Borden und besitzt einen einseitig herausnehmbaren Innenring. Dadurch lässt sich die Lagerstelle bei Montage- oder Instandhaltungsarbeiten flexibel handhaben.
Dieses Großlager ist für schwere Industrieanwendungen konzipiert, bei denen vorrangig hohe Radialkräfte auf die Welle wirken. Durch die Ausführung als Stützlager nimmt das Lager zusätzlich Axialkräfte aus einer Richtung auf, während es in der Gegenrichtung einen axialen Verschiebeweg ermöglicht. Typische Einsatzgebiete finden sich in Industriegetrieben, schweren Antrieben sowie Großaggregaten. Konstrukteure nutzen die NJ-Bauform gezielt dort, wo axiale Längendehnungen der Welle einseitig kompensiert werden müssen.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung C3 weist eine größere radiale Lagerluft als die Standardausführung auf. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Ebenso wirkt die C3-Lagerluft einem unerwünschten Verspannen des Wälzkörpersatzes bei festen Passungssitzen auf der 190-mm-Welle entgegen. Beachten Sie zudem, dass der Außenring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist; Schmierstoff muss daher seitlich an die Rollen herangeführt werden.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 400 mm und eine Breite von 78 mm. Diese Maße machen das einreihige Rollenlager passend für großdimensionierte Wellenaufnahmen im industriellen Maschinenbau, bei denen kompakte Baubreiten bei großem Außendurchmesser gefragt sind.
Als Stützlager nimmt ein NJ-Lager hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Der Innenring besitzt nur einen Bord und lässt sich einseitig herausnehmen. Dies ermöglicht einen axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse in Gegenrichtung, um thermische Längenänderungen zwangfrei auszugleichen.
Eine C3-Lagerluft bietet ein größeres Radialspiel als Standardlager. Sie wirkt einem Klemmen der Zylinderrollen entgegen, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb stärker erwärmen als das Gehäuse. Auch bei strammen Passungen der 190-mm-Bohrung bleibt so genügend Betriebsspiel für einen störungsfreien Lauf erhalten.
Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel nicht von außen durch den Ring in das Lagerinnere. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl muss konstruktiv von der Seite erfolgen, beispielsweise über das Gehäuse oder benachbarte Dichtungs- und Schmierräume.
Ja, bei der Bauform NJ ist der Innenring einseitig herausnehmbar. Das Lager lässt sich somit zerlegen, wodurch Innen- und Außenring separat auf Welle und Gehäuse aufgezogen werden können. Dies vereinfacht die Montage und Inspektion bei schweren Maschinenteilen mit 190 mm Wellendurchmesser.
Zylinderrollen weisen einen Linienkontakt mit den Laufbahnen auf, während Kugellager punktförmigen Kontakt nutzen. Durch die größere Auflagefläche der Rollen übertragen Zylinderrollenlager höhere Radialkräfte als Rillenkugellager gleicher Baugröße. Sie eignen sich daher vor allem für schwere Lasten, erfordern jedoch eine saubere Fluchtung der Lagerstellen.
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