NSK
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| 30 | 6,35 € | 57,11 € |
Das Zylinderrollenlager NU309 EWC3 von NSK bietet mit 45x100x25 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axialen Längenausgleich als Loslager.
Das Zylinderrollenlager NU309 EWC3 von NSK nimmt als einreihiges Radial-Rollenlager hohe Radialkräfte auf. Bei Hauptabmessungen von 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite eignet sich dieses Modell für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Wälzlager flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren. Gefertigt in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) entspricht es den standardisierten Vorgaben für den Rundlauf.
Das Lager kommt vor allem an Lagerstellen zum Einsatz, bei denen reine Radialbelastungen vorherrschen und axiale Verschiebungen ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzgebiete sind Wellenlagerungen mit thermischer Längenausdehnung. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, fungiert die NU-Bauform als reines Loslager. Längenänderungen der Welle gleicht das Bauteil zwangfrei im Lagerinneren aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen zu verhindern, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Lagerringe aufweiten. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich für moderate bis hohe Drehzahlen. Mangels eigener Dichtung und Schmiernut am Außenring erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie gezielte Schmiermittelzufuhr.
Die NU-Bauform besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse im Lager selbst. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, Verspannungen infolge thermischer Längenausdehnungen zu vermeiden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Lagerluft bezeichnet das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im lastfreien Zustand. Die Klasse C3 liegt über dem normalen Bereich. Sie gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen bei Betriebswärme oder ein Schrumpfen des Spiels durch feste Passungen aus, wodurch das Risiko von Verspannungen minimiert wird.
Der Stahlblechkäfig führt die Zylinderrollen, hält sie auf definiertem Abstand und trennt die Wälzkörper voneinander. Das reduziert Reibung und Wärmeentwicklung im Betrieb. Durch das geringe Eigengewicht des gestanzten Blechs eignet sich der Käfig gut für kontinuierliche Drehzahlen und wechselnde Betriebsbedingungen.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen sowie ohne Nut und Schmierbohrung am Außenring handelt, muss die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Die Schmierung mit Fett oder Öl wird direkt bei der Montage oder über externe Schmiereinrichtungen des Gehäuses eingebracht.
Das Zylinderrollenlager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behalten die Bauteile und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
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