NSK
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Das Zylinderrollenlager NU2314 W von NSK mit den Maßen 70x150x51 mm nimmt als einreihiges Loslager hohe Radialbelastungen im Maschinenbau auf.
Das Zylinderrollenlager NU2314 W von NSK ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 51 mm bewältigt die Konstruktion hohe Radialkräfte. Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Rollen führt und einen reibungsarmen Lauf unterstützt. Dank der Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich das Wälzlager flexibel über das umgebende Gehäusesystem schmieren.
Dieses Zylinderrollenlager ist für Lagerstellen mit starker radialer Beanspruchung vorgesehen, bei denen axiale Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Da der Innenring keine Borde aufweist, erlaubt die Bauart eine zwangfreie axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse. Konstruktionen mit variierenden Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad nutzen diesen thermischen Ausgleich direkt im Lagerinneren.
Die NU-Bauform zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen und separat auf die Welle montieren, bevor der Außenring mit dem Rollenkranz ins Gehäuse eingeführt wird. Diese Trennbarkeit erleichtert Montage und Wartung in beengten Bauräumen. Zugleich fungiert das Lager als reines Loslager, wodurch thermisch bedingte Wellendehnungen innerhalb der Lagerstelle ohne axiale Zusatzspannungen kompensiert werden.
Mit 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 51 mm Breite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 2314. Vor dem Einbau sollten Welle und Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit geprüft werden, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
In der NU-Bauform führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Daher nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und dient als klassisches Loslager. Längenänderungen der Welle gleicht die Konstruktion im Lagerinneren axial aus.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 und +150 Grad. Durch den verwendeten Stahlblechkäfig und das Fehlen temperaturempfindlicher Kunststoffdichtungen eignet sich das Wälzlager für anspruchsvolle thermische Umgebungen. Entscheidend für den Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte ist die Wahl eines temperaturbeständigen Schmierstoffs im Gehäusesystem.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse Normal, gefertigt nach P0, PN bzw. ABEC 1. Diese Standardklasse definiert die Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen mit regulären Genauigkeitsanforderungen. Sie bietet im allgemeinen Maschinenbau eine abgestimmte Kombination aus Laufruhe und Passgenauigkeit.
Als offenes Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben benötigt die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung, etwa durch Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthe. Die Schmierung erfolgt wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Da der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, muss die Schmiermittelzufuhr konstruktiv über die seitlichen Gehäuseräume erfolgen.
Die normale Radiallagerluft definiert das interne Standardspiel zwischen zylindrischen Rollen und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Standardspiel trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Fügen auf Welle und Gehäusesitz sowie bei Erwärmung im Betrieb frei drehen kann, ohne radial zu verspannen.
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