INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 67,02 € | 1.273,50 € |
| 3 | 134,05 € | 1.206,47 € |
Das Zylinderrollenlager SL014938 von INA nimmt als vollrolliges Festlager mit 190x260x69 mm hohe radiale sowie axiale Führungskräfte auf.
Das Zylinderrollenlager SL014938 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Lastanforderungen. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt diese Konstruktion den Bauraum für tragende Rollen maximal aus. Das Lager besitzt eine Bohrung von 190 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 69 mm. Als offenes Festlager nimmt es radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Modell vor allem für Lagerstellen mit sehr hohen Radialkräften und mäßigen Drehzahlen. Typische Einsatzfelder finden sich im schweren Maschinenbau sowie in Getriebelagerungen. Als Festlager führt die Rollenlagerung die Welle axial im Gehäuse. Die Fertigung nach Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 erleichtert die Einpassung in standardisierte Umgebungsbauteile im Industriebereich.
Die Ringnut im Außenring dient der axialen Fixierung des Lagers mittels Sicherungsring direkt im Gehäuse. Dadurch lässt sich die umgebende Konstruktion vereinfachen, da Gehäusedeckel oder Anschlagschultern entfallen können. Weil kein Käfig vorhanden ist, berühren sich die Zylinderrollen gegenseitig. Das ermöglicht eine maximale Rollenanzahl für hohe Tragfähigkeit, begrenzt jedoch die Drehzahleignung gegenüber käfiggeführten Varianten. Als offene Ausführung erfolgt die Schmierung über das Schmiermittel des Gesamtsystems.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Baubreite von 69 mm. Diese geometrischen Werte bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung für den fachgerechten Einbau.
Bei einer vollrolligen Ausführung füllen Zylinderrollen den Wälzkörperraum komplett aus, da kein trennender Käfig verbaut ist. Diese dichte Rollenanordnung vergrößert die wirksame Kontaktfläche für radiale Lasten. Allerdings erzeugt der direkte Rollenkontakt höhere Reibung, weshalb geringere Grenzdrehzahlen als bei Käfiglagern gelten.
Die Nut im Außenring nimmt handelsübliche Spreng- oder Sicherungsringe auf. Sie fixiert das Lager axial formschlüssig in der Gehäuseaufnahme. Dies spart axialen Bauraum ein und vereinfacht die umgebenden Bauteile, da keine separaten Gehäusedeckel zur Lagerfixierung erforderlich sind.
Ein Festlager führt die gelagerte Welle axial in beiden Richtungen und nimmt axiale Führungskräfte im System auf. Gleichzeitig stützt die zweireihige Rollenanordnung die auftretenden Radialkräfte ab. In einer Lagerungsanordnung arbeitet ein Festlager häufig mit einem Loslager zusammen, um wärmebedingte Längenänderungen auszugleichen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da das Lager offen ausgeführt ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze wesentlich von der thermischen Stabilität des verwendeten Schmierstoffs sowie der umgebenden Bauteildichtung ab.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 (Standardtoleranz PN) gefertigt, was der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normgenauigkeit ist für den klassischen Maschinenbau ausgelegt und erleichtert den passgenauen Austausch bei Wartung sowie Reparatur.
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