NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,58 € | 391,02 € |
| 5 | 41,16 € | 370,44 € |
Das Zylinderrollenlager NJ224 W von NSK bietet mit 120 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit und einseitige axiale Führung als offenes Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ224 W von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit starken radialen Kräften. Dank der zylindrischen Rollen und des integrierten Stahlblechkäfigs nimmt dieses Wälzlager schwere Belastungen bei hoher Formstabilität auf. Die Bauform NJ verfügt über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch stützt das Lager die Welle in einer axialen Richtung ab und gleicht Längenänderungen zur Gegenseite hin zwangfrei aus.
Konstrukteure setzen dieses Radialrollenlager bevorzugt in Wellenlagerungen ein, bei denen starke Radialkräfte und einseitige axiale Führungskräfte auftreten. Durch die Ausführung als Stützlager übernimmt das Bauteil neben der Hauptlast auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung. Die offene Bauart ohne Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise über ein Ölbad oder eine kontinuierliche Fettversorgung, und deckt einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Der Innenring lässt sich bei dieser Konstruktion einseitig herausnehmen, was Einbau und Wartung erleichtert. Sie können Innen- und Außenring separat auf Welle und Gehäuse montieren, bevor Sie die Baugruppen zusammenführen. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und weist normale Radiallagerluft auf. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr gezielt über die Stirnseite oder angrenzende Gehäusekanäle.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Baubreite von 40 mm auf. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen einen passgenauen Sitz auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Die Kennzeichnung NJ definiert das Lager als Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring. Diese Konstruktion nimmt Axialkräfte aus einer Richtung auf, erlaubt jedoch in Gegenrichtung eine thermische Längenausdehnung der Welle relativ zum Gehäuse.
Der Käfig führt die zylindrischen Rollen präzise auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Stahlblech zeichnet sich durch Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und widersteht mechanischen Belastungen im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen eignet sich für Systeme, bei denen externe Dichtungen im Maschinengehäuse Schmutz und Feuchtigkeit abhalten. Zudem ermöglicht die offene Bauform den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl oder den Einsatz anwendungsspezifischer Fette direkt an den Wälzkörpern.
Diese Einstufung entspricht der Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf, welche für die überwiegende Mehrheit allgemeiner Industrieanwendungen ausgelegt sind.
Die normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie berücksichtigt die betriebsübliche Verengung durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse sowie die thermische Dehnung der Ringe im laufenden Betrieb.
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