NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,46 € | 179,74 € |
| 20 | 18,92 € | 170,28 € |
Das Zylinderrollenlager NJ219 W von NSK bietet mit 95x170x32 mm eine Stützlagerfunktion für hohe Radialkräfte mit axialer Führung in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ219 W ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für mechanische Konstruktionen mit hohen Traglasten. Dank des Linienkontakts zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen nimmt diese Bauform sehr hohe radiale Kräfte auf. Bei diesem Fabrikat von NSK handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung, das für den Einsatz in geschmierten Gehäusen ausgelegt ist. Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Dieses Wälzlager eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen schwere Radiallasten und eine definierte einseitige Axialführung gefordert sind. Die Bauform NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt die Lagerstelle radiale Belastungen auf und führt die Welle zusätzlich in einer axialen Richtung. In Gegenrichtung lässt das Lager einen axialen Verschiebeweg zu, um betriebsbedingte Längenänderungen der Welle auszugleichen.
Der einseitig herausnehmbare Innenring erleichtert Montage und Demontage der Lagerstelle, da beide Ringe getrennt auf Welle und Gehäuse montiert werden können. Der verbaute Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig und hält das Eigengewicht der Käfigführung gering. Durch den weiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Da der Außenring keine Schmiernut besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäusekonstruktion.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 32 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Lagergehäuse und auf maßlich abgestimmte Wellensitze mit zylindrischer Passfläche.
Die NJ-Ausführung kennzeichnet ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring. Diese Konstruktion nimmt Axialkräfte aus einer Richtung auf. In die entgegengesetzte Richtung bleibt der Innenring axial verschiebbar, wodurch Längenänderungen der Welle im Lager ausgeglichen werden.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben und eignen sich für Einbauräume mit externer Gehäuseabdichtung. Das Lager lässt sich direkt über das Gehäuse mit Öl oder Fett schmieren. Zudem ermöglicht die offene Bauweise ein einfaches Zerlegen des Innenrings bei Wartungs- und Montagearbeiten.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie die formstabilen Lagerringe ermöglichen einen Lauf innerhalb dieser thermischen Grenzen. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft (CN) bezeichnet das werkseitig vorgesehene Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist auf Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen abgestimmt. Nach dem Aufpressen der Ringe verringert sich dieses Spiel auf das für den Betrieb erforderliche Betriebsspiel.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Dies ist die Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser, Breitenabweichung und Rundlauf für einen passgenauen Sitz.
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