SKF
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Das Zylinderrollenlager NN3026 KTN9/SPW33 mit 130 mm Bohrung bietet hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit für anspruchsvolle Loslagerungen im Präzisionsbereich.
Das Zylinderrollenlager NN3026 KTN9/SPW33 von SKF Wälzlager ist als zweireihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 130 x 200 x 52 mm konstruiert. Dank der beiden Rollenreihen nimmt die Lagerung hohe Radialkräfte auf. Das Bauteil verfügt über einen Polyamidkäfig und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Als Loslager ausgeführt, lässt sich der Außenring beidseitig abnehmen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert.
Dieses zweireihige Zylinderrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Konstruktionen eine hohe radiale Steifigkeit und Laufgenauigkeit bei reinen Radiallasten erfordern. Typische Einsatzgebiete sind hochpräzise Wellenlagerungen mit hohen Radialbelastungen. Die Ausführung als Loslager erlaubt den axialen Ausgleich von Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Aufgrund der offenen Bauform erfolgt die Abdichtung über die umgebende Konstruktion, während Schmierstoff im Betrieb direkt zugeführt wird.
Die konische Bohrung mit Kegel 1:12 ermöglicht die exakte Einstellung des Lagerspiels beim axialen Aufschieben auf einen kegeligen Wellensitz. In Verbindung mit der stark verringerten Radiallagerluft lässt sich eine definierte Vorspannung für präzise Laufeigenschaften erzielen. Die Toleranzklasse SP stellt eng eingegrenzte Maß- und Lauftoleranzen bereit. Zudem verfügt der Außenring über eine Schmiernut mit Schmierbohrungen, wodurch Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Baubreite von 52 mm beansprucht das Lager einen klar definierten Einbauraum. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 gefertigt. Damit passt das zweireihige Zylinderrollenlager auf entsprechende kegelige Wellensitze.
Die Buchstabenkombination KTN9/SPW33 beschreibt konstruktive Besonderheiten: K steht für die konische Bohrung mit Kegel 1:12, während TN9 den integrierten Polyamidkäfig kennzeichnet. Das Kürzel SP weist auf die Sonderpräzision der Toleranzklasse hin. W33 bezeichnet die umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring zur Schmierstoffversorgung.
Eine stark verringerte Radiallagerluft minimiert das radiale Spiel der Rollen auf den Laufbahnen. In Kombination mit der konischen Bohrung lässt sich die verbleibende Lagerluft beim axialen Aufschieben gezielt einstellen. Das Resultat ist eine sehr steife und präzise Wellenführung unter rein radialer Belastung.
Über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (Merkmal W33) wird Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen eingeleitet. Da das Zylinderrollenlager offen konstruiert ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, schützt eine Gehäuseabdichtung das Innere vor Verunreinigungen und Schmiermittelverlust.
Der TN9-Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch geringe Eigenmasse, elastisches Dämpfungsverhalten und leisen Lauf aus. Er führt die Rollen beider Reihen zuverlässig. Das Material ist für den Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt und für gängige Lagerschmierstoffe geeignet.
Als Loslager mit beidseitig abnehmbarem Außenring lässt sich das Zylinderrollenlager zerlegen. Innenring und Rollensatz mit Polyamidkäfig können getrennt vom Außenring auf die Welle montiert werden. Der Außenring wird separat in das Gehäuse eingepasst, was die mechanische Montage spürbar vereinfacht.
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