NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,97 € | 132,46 € |
| 20 | 13,95 € | 125,48 € |
Das Zylinderrollenlager NU2217 W von NSK (85x150x36 mm) dient als zerlegbares Loslager zur Aufnahme hoher Radialkräfte in radial belasteten Lagerungsanordnungen.
Das Zylinderrollenlager NU2217 W ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK. Bei Abmessungen von 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite nimmt dieses Radialrollenlager durch den Linienkontakt der Wälzkörper schwere Radiallasten auf. Die Ausführung verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig, der die zylindrischen Rollen führt. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem bei Wellenlagerungen mit hohen Radialkräften zum Einsatz. Überall dort, wo im Betrieb thermische Längenänderungen der Welle auftreten, beweist die NU-Konstruktion ihre Stärke. Das Lager fungiert als reines Loslager, wodurch axiale Verschiebungen im Lagerinneren ausgeglichen werden. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ermöglicht den Betrieb auch bei Erwärmung der Lagerstelle.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Diese Eigenschaft erleichtert die Montage, da Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufgepresst werden können. Dies unterstützt zudem spätere Wartungsarbeiten. Da das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Nut oder Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr und Abdichtung über das umgebende Gehäuse.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 36 mm auf. Mit diesen standardisierten Abmessungen passt das Wälzlager in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im Maschinenbau.
Die NU-Bauform besitzt zwei feste Führungsborde am Außenring, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und dient als Loslager. Axiale Längenänderungen der Welle gleicht das Wälzlager zwangfrei zwischen den Rollen und der Innenringlaufbahn aus.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene Standardspiel zwischen Rollen und Laufbahnen im lastfreien Zustand. Nach dem Einbau der Lagerringe auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Betriebsspiel geringfügig und ermöglicht einen vibrationsarmen, thermisch stabilen Lauf im Normalbetrieb.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und reduziert die Eigenreibung. Gegenüber Massivkäfigen weist er ein geringes Eigengewicht auf. Zudem deckt der Käfigwerkstoff den gesamten Betriebstemperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad ab.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben benötigt das Lager eine Schmierung über das Gehäusekonzept. Da der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr mit Schmierfett oder Schmieröl seitlich über den Lagerraum. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahnen vor Fremdkörpern.
Dieses Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert Grenzmaße für Rundlauf, Bohrungsdurchmesser und Planlauf, wodurch das Lager die Anforderungen klassischer Industrieanwendungen erfüllt.
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