INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 176,76 € | 3.358,43 € |
| 3 | 353,53 € | 3.181,66 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182964 -BR von INA nimmt mit den Maßen 320x440x72 mm sehr hohe Radialkräfte bei kompakter Bauweise auf.
Beim Zylinderrollenlager SL182964 -BR handelt es sich um ein offenes, einreihiges Wälzlager des Herstellers INA. Die Bauform verzichtet auf einen Käfig, wodurch der vorhandene Bauraum maximal mit Zylinderrollen gefüllt ist. Diese Konstruktion erzielt eine besonders hohe radiale Belastbarkeit. Mit einem Innendurchmesser von 320 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm und einer Breite von 72 mm eignet sich das Lager vor allem für schwer beanspruchte Industrieanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Großlager ist vorrangig für hoch belastete Lagerungsstellen im schweren Maschinen- und Anlagenbau vorgesehen. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen zur Laufbahn nimmt das Lager hohe radiale Kräfte auf. Als Stützlager ausgeführt, nimmt die Einheit neben dominanten Radiallasten auch Axialkräfte aus einer Richtung auf, während sie einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse zulässt. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Weil das Lager ohne Käfig ausgeführt ist, finden mehr Rollen auf dem Umfang Platz. Das steigert die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Ausführungen mit Käfig. Allerdings bedingt der Verzicht auf Führungselemente eine höhere Reibung zwischen den aneinander abrollenden Wälzkörpern, weshalb vollrollige Ausführungen für moderate Drehzahlen ausgelegt sind. Das Lager besitzt die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und normale Radiallagerluft. Da der Außenring weder über Schmiernuten noch über Bohrungen verfügt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung mit einem Innendurchmesser von 320 mm. Der Außendurchmesser beträgt 440 mm und die Baubreite liegt bei 72 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen die notwendige Passung auf der Welle sowie die Aufnahmebohrung im umgebenden Lagergehäuse.
Bei einem vollrolligen Zylinderrollenlager wird der Rollensatz ohne trennenden Käfig direkt nebeneinander geführt. Dadurch lässt sich der Wälzkörperraum vollständig ausnutzen. Die maximale Anzahl an Zylinderrollen vergrößert die wirksame Kontaktfläche, was zu einer hohen radialen Belastbarkeit führt, jedoch die Drehzahlgrenze im Vergleich zu Käfigausführungen senkt.
Ein Stützlager nimmt sehr hohe Radialkräfte auf und stützt die gelagerte Welle zusätzlich axial in einer Richtung ab. Gleichzeitig ermöglicht die innere Konstruktion einen definierten axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung, um beispielsweise betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle infolge von Temperaturänderungen zwangfrei auszugleichen.
Da dieses Lager werkseitig offen ausgeführt ist und weder Deckscheiben noch Dichtringe besitzt, muss die Lagerstelle über das Maschinengehäuse wirksam gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet werden. Weil der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, muss die Schmierstoffzufuhr mit Fett oder Öl über die Stirnseiten der Lagerringe erfolgen.
Das Lager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die tatsächliche Einsatzgrenze der Lagerstelle hängt in der Praxis maßgeblich vom gewählten Schmierstoff sowie den Dichtungselementen der umgebenden Konstruktion ab, die für diese Betriebstemperaturen geeignet sein müssen.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN entspricht der Standard-Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager nach internationalen Vorgaben (vergleichbar mit ABEC 1). Sie definiert die zulässigen Grenzabweichungen der Hauptmaße sowie die Rundlaufgenauigkeit und genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Großmaschinen- und Anlagenbau vollständig.
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