INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 50,15 € | 952,89 € |
| 3 | 100,29 € | 902,75 € |
Das Zylinderrollenlager SL185028 -C3 von INA ist ein vollrolliges zweireihiges Stützlager mit den Maßen 140x210x95 mm für sehr hohe radiale Lasten.
Mit dem Zylinderrollenlager SL185028 -C3 steht eine Wälzlagerlösung für mechanisch stark beanspruchte Industrieanwendungen zur Verfügung. Das offene, zweireihige Zylinderrollenlager verzichtet konstruktionsbedingt auf einen Käfig. Dadurch nimmt der Bauraum die größtmögliche Anzahl an Zylinderrollen auf, was zu einer hohen Tragfähigkeit bei radialer Beanspruchung führt. Die Ausführung als Stützlager erlaubt zusätzlich die Aufnahme axialer Kräfte aus einer Richtung sowie einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse.
Die Bauart kommt vorwiegend bei hohen radialen Belastungen und moderaten Drehzahlen zum Einsatz. Das Stützlager nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in einer Richtung auf, während der axiale Verschiebeweg Längenänderungen der Welle ausgleicht. Durch die offene Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion mit Schmierstoff versorgen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius deckt viele betriebliche Temperaturanforderungen im Industrieumfeld ab.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring entstehen. Zudem kompensiert die C3-Lagerluft das radiale Übermaß bei festen Passungen auf der Welle oder im Gehäuse. Dies unterstützt die Leichtgängigkeit der Rollenreihen und trägt dazu bei, ein Verspannen der Lagerung zu vermeiden.
Dieses Zylinderrollenlager weist einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm und eine Gesamtbreite von 95 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Vor dem Einbau sollten der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße abgestimmt werden.
Bei einem vollrolligen Zylinderrollenlager entfällt der Führungskäfig, sodass der freie Raum komplett mit Wälzkörpern gefüllt ist. Durch diese maximale Rollenanzahl erreicht das Lager eine hohe radiale Tragfähigkeit. Wegen der gegenseitigen Berührung der abrollenden Wälzkörper liegen die maximal zulässigen Drehzahlen unter denen von käfiggeführten Varianten.
Ein Stützlager führt eine Welle in einer axialen Richtung und nimmt neben radialen Kräften auch einseitige Axiallasten über feste Borde auf. In die entgegengesetzte Richtung erlaubt die Lagergeometrie einen definierten axialen Verschiebeweg. Dadurch lassen sich betriebsbedingte thermische Längenänderungen der Welle ausgleichen.
Da das Lager herstellerseitig offen gebaut ist und keine Dichtungen aufweist, erfolgt die Schmierung extern. Der Außenring besitzt keine Nut und keine Schmierbohrungen. Entsprechend wird der Schmierstoff, etwa geeignetes Wälzlagerfett oder Getriebeöl, seitlich über die Gehäusekonstruktion zugeführt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Da weder kälteempfindliche Kunststoffkäfige noch temperaturempfindliche Elastomerdichtungen verbaut sind, eignet sich die Ausführung für wechselnde thermische Umgebungsbedingungen. Die Schmierstoffauswahl sollte auf das jeweilige Betriebsfenster abgestimmt werden.
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