SKF
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Das Zylinderrollenlager NN3036 K/SPW33 von SKF bietet mit 180x280x74 mm hohe radiale Steifigkeit und Führungsgenauigkeit in der Toleranzklasse SP.
Das zweireihige Zylinderrollenlager NN3036 K/SPW33 von SKF ist als Loslager für hochgenaue Industrieanwendungen konstruiert. Bei einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Breite von 74 mm nimmt die zweireihige Rollenanordnung sehr hohe Radialkräfte auf. Das offene Wälzlager verfügt über einen massiven Messingkäfig, der die Rollen auch bei dynamischen Belastungen präzise führt.
Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo präzise Führungen eine exakte radiale Abstützung ohne axiales Spiel verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich in Hauptspindellagerungen sowie Getrieben mit strengen Rundlaufanforderungen. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ist, gleicht die Loslagerfunktion axiale Längenänderungen der Welle durch thermische Einflüsse direkt im Wälzlager aus.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 erlaubt es, die stark verringerte Radiallagerluft beim Aufschieben auf einen Kegelsitz exakt abzustimmen. In Kombination mit der Toleranzklasse SP (Super Precision) minimiert dies den radialen Rundlauffehler. Zur Nachschmierung im Gehäuse dient die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (W33), was eine gezielte Schmierstoffzufuhr im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad unterstützt.
Dieses zweireihige Loslager von SKF besitzt eine konische Bohrung (1:12), Toleranzklasse SP und stark verringerte Radiallagerluft. Es führt zwei parallele Rollenreihen in einem stabilen Messingkäfig und ist als offenes Lager für externe Schmiersysteme im Maschinenbau konzipiert.
Die Hauptabmessungen betragen 180 mm Bohrungsdurchmesser, 280 mm Außendurchmesser und 74 mm Breite. Das Bauteil ist als zweireihiges Radial-Zylinderrollenlager dimensioniert, wobei der Außenring für die leichtere Montage beidseitig abziehbar ausgeführt ist.
Die kegelige Ausführung mit dem Kegel 1:12 ermöglicht das gezielte Einstellen der Lagerluft bei der Montage. Durch definiertes axiales Verschieben auf dem kegeligen Wellensitz wird der Innenring elastisch aufgeweitet, wodurch sich die verbleibende Radiallagerluft exakt anpassen lässt.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut sowie mehrere radiale Schmierbohrungen am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal sorgt dafür, dass Schmierstoff von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt, was den Schmierfilm im Betrieb gleichmäßig aufrechterhält.
Eine stark verringerte Radiallagerluft verkleinert den Spielraum zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen. Sie dient bei hochpräzisen Spindelanwendungen dazu, Formtreue, radiale Steifigkeit und einen ruhigen Lauf unter Belastung zu begünstigen.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, müssen Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
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